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Stadtwerke Bamberg erweitern Busangebot
Der neue Fahrplan steht ganz im Zeichen des neuen Familien-, Sport- und Freizeitbades Bambados. Denn um für die Badegäste eine optimale Anbindung an den Bahnhof und die Innenstadt zu gewährleisten, wird eine zusätzliche Stadtbuslinie eingeführt und direkt vor der Tür des Bambados eine neue Haltestelle installiert. Gleichzeitig wurden, wie bei jedem Fahrplanwechsel, die Anregungen und Wünsche der Fahrgäste einbezogen. So optimieren die Stadtwerke das Stadtbusangebot vor allem für die Fahrgäste, die in Bamberg Ost sowie im Berggebiet wohnen und am Bahnhof auf den Zug umsteigen. Die Tarifanpassung erfolgt zum Jahreswechsel.
„Bei den Vorbereitungen zum neuen Fahrplan stand das Bambados klar im Mittelpunkt“, erzählt Peter Scheuenstuhl, Leiter des Verkehrsbetriebes der Stadtwerke Bamberg. „Die Gäste sollen möglichst preisgünstig und bequem von der Innenstadt und vom Bahnhof zum neuen Hallenbad in der Pödeldorfer Straße kommen.“ Deshalb wurde das Stadtbus-Angebot in Bamberg-Ost an die neuen Gegebenheiten angepasst.
Neue Linie bringt Badegäste direkt zum Bambados
Wichtigste Neuerung im Fahrplanheft ist die Einführung der Bambados-Linie 920. Diese bringt die Gäste jeden Tag alle 30 Minuten vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) über den Marienplatz und das Malerviertel direkt vor die Tür des neuen Hallenbades zur neuen Haltestelle „Bambados“. Das neue Urlaubsziel für Bamberg ist dadurch nahezu jederzeit erreichbar; tagsüber mit den Stadtbussen der Linien 902 und 920 und ab 20 Uhr mit den Nachtlinien 935 und 936. Gleichzeitig verbessert sich durch die neue Buslinie die Anbindung des Malerviertels, weil die Stadtbusse täglich alle halbe Stunde von der neuen Haltestelle „Malerviertel“ auf direktem Weg in die Innenstadt fahren.
Linie 922 fährt auch samstags
Im Zuge der Vorbereitungen für den neuen Fahrplan konnte das Stadtbusangebot weiter optimiert werden und der Wunsch der Fahrgäste aus Bamberg-Ost nach einer Fahrzeitverlängerung der Linie 922 umgesetzt werden. Die Stadtbusse verkehren nun auch samstags im 40-Minuten-Takt. Dadurch sind sowohl die Innenstadt als auch die Einkaufsmärkte am Berliner Ring am Samstag besser erreichbar.
Linie 921 erhält neue Endhaltestelle „Jahnstraße“
Außerdem wurde die Routenführung der Linien 921 optimiert. Die Stadtbusse fahren künftig ab der Haltestelle „Ulanen Kaserne“ über die Moosstraße zur neuen Endhaltestelle in der Jahnstraße. Damit ist auch das Wohngebiet Jahnstraße/Josef-Manger-Straße werktags optimal an den Stadtbus angebunden.
Fahrplanwechsel gilt ab 20. November
Diese Angebotserweiterungen sollen für die Badegäste bereits bei Eröffnung am 25. November zur Verfügung stehen, deshalb gilt der neue Fahrplan des Bamberger Verkehrsbetriebs bereits ab 20. November während der offizielle VGN-Fahrplanwechsel erst am 11. Dezember stattfindet.
Linie 910 wird bis „Buger Straße“ verlängert
Mit dem Fahrplanwechsel kommen die Stadtwerke auch einem lange gehegten Wunsch der Bewohner des Berggebiets entgegen. Im „Mediationsverfahrens Berggebiet“ wurde von den Teilnehmern angeregt, zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse im Bereich Michelsberg eine Busverbindung zum Parkplatz „Berggebiet“ und zu den Einkaufsmärkten an der Würzburger Straße einzurichten. Diesem Anliegen kommen die Stadtwerke Bamberg nach und verlängern zunächst für ein Jahr die Linie 910 ab Wildensorg bis zu den Haltestellen „Waizendorfer Straße“ und „Buger Straße“. Darüber hinaus wird eine Haltestelle für das neue Wohngebiet Giselastraße/Agnesstraße eingerichtet.
Linie 914 nimmt neue Route zwischen Bahnhof und Feki
Für alle Fahrgäste der Linie 914 verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Bamberg und Gundelsheim um fünf Minuten. Denn die Stadtbusse der Linie 914 fahren zwischen den Haltestellen „Bahnhof“ und „Feldkirchenstraße“ die kürzere und direktere Route über die Brennerstraße. Dadurch benötigen die Stadtbusse nur noch 20 Minuten bis nach Gundelsheim.
Besserer Anschluss für Berufspendler
„Die Nachfrage auf der Strecke zwischen dem ZOB und dem Bahnhof hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, haben wir die Abfahrtszeiten der Linien 902, 907 und 931 angepasst“, erklärt Scheuenstuhl. Dadurch wird sichergestellt, dass werktags in der Hauptverkehrszeit alle fünf Minuten ein Bus vom ZOB zum Bahnhof fährt. Wichtig für Berufspendler ist außerdem der problemlose Umstieg vom Bus auf die Bahn ohne lange Wartezeiten. „Deshalb“, so Scheuenstuhl, „haben wir die Abfahrtszeiten der Stadtbusse und Anruf-Linien-Taxis so angepasst, dass die Regionalzüge nach Forchheim, Erlangen, Fürth und Nürnberg frühmorgens ohne Hektik - aber auch ohne lange Wartezeiten - erreicht werden können.“
Neue Abfahrtspositionen am ZOB
„Die größte logistische Herausforderung, um all die Fahrplanänderungen umsetzen zu können, ist die Zuordnung der Abfahrtspositionen der Stadtbusse an der wichtigsten Haltestelle im Liniennetz – dem ZOB. Davon betroffen sind die Linien 904, 907, 909, 915, 917, 918, 921, 922 und 927“, erläutert Scheuenstuhl. Wo am ZOB welcher Stadtbus abfährt, können Fahrgäste dem Lageplan entnehmen, der auf der Internetseite www.stadtwerke-bamberg.de, in den Informationsvitrinen am ZOB sowie im neuen Fahrplanheft veröffentlicht wird.
Shuttle zu den Basketballspielen und Großveranstaltungen
„Was auf jeden Fall auch mit Fahrplanwechsel gleich bleibt, ist unser Shuttleservice zu den Heimspielen der Brose Baskets“, so Scheuenstuhl. Dieser pendelt vom ZOB über den P+R-Platz Heinrichsdamm zur Arena sowie vom P+R-Platz Breitenau zur Arena. Darüber hinaus richtet der Verkehrsbetrieb einen Shuttle zu verschiedenen Großveranstaltungen in der Stechert Arena ein. Wann die Shuttle fahren, erfahren Besucher in der Rubrik „Sonderfahrten“ auf der Internetseite www.stadtwerke-bamberg.de.
Tarifwechsel ab 1. Januar 2012
Der Beitritt zum Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) im Jahr 2010 hat für die Fahrgäste vielerlei Vorteile gebracht. Einfache Umsteigemöglichkeiten und interessante Freizeitangebote sind nur zwei Vorzüge des einheitlichen Verkehrsgebiets. Damit die Fahrgäste diese nutzen können, ist die Schaffung von gleichen Bedingungen im Stadt- und Verbundverkehr notwendig. Dazu werden die Tarife und Beförderungsbedingungen der einzelnen Verkehrsunternehmen harmonisiert. Um große Preissprünge zu vermeiden, hat sich der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke mit dem VGN bei Vertragsschluss auf einen Übergangszeitraum von fünf Jahren geeinigt, der 2014 endet. Die Einzelfahrkarte für Erwachsene kostet dann 1,60 Euro statt 1,50 Euro. Gleich bleiben unter anderem die Preise für die Monats- und Jahresfahrkarten.
Linie 914: Umleitung in Gundelsheim
In Gundelsheim laufen die Arbeiten zur Neugestaltung der Hauptstraße. Während der Umbaumaßnahme ist die Durchfahrt gesperrt. Die Linie 914 fährt von Bamberg kommend vor der Marienbrücke rechts in die Kirchstraße zur Bedarfshaltestelle Gundelsheim Rathaus auf Höhe des neuen Rathauses. Anschließend der Umleitung folgend normal weiter.
Shuttle-Service zu den Heimspielen der Brose Baskets
Auch in der kommenden Basketballsaison müssen sich die Fans keine Gedanken über den Hin- und Heimweg machen. Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg sorgt wie gewohnt zu allen Heimspielen der Brose Baskets für den kostenlosen Bustransfer.
Die Busse bringen die Fans sowohl vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) über den P+R-Platz Heinrichsdamm als auch vom P+R-Platz Breitenau zur Arena. Der Pendelverkehr beginnt eine Stunde vor Spielbeginn und endet eine Stunde nach Spielende. Die Eintrittskarte zu den Spielen der Brose Baskets gilt als Fahrschein auf allen Linien im Gesamtnetz der Stadtwerke Bamberg 1,5 Stunden vor Spielbeginn und 2 Stunden nach Spielende. Die Parkplätze an den P+R-Anlagen können in dieser Zeit ebenfalls kostenlos genutzt werden.
