Schüler der Bamberger Luitpoldschule unterzeichnen „Wasser-Generationenvertrag“

(vom 28.09.2011)

Celina und Jan, Sabrina und Stefan - allesamt waren sie heute etwas aufgeregt, die Schülerinnen und Schüler der Bamberger Luitpoldschule. Grund für Spannung in der Grundschule an der Memmelsdorfer Straße: Gemeinsam mit Bürgermeister Werner Hipelius und weiteren Ehrengästen haben die Kinder heute einen „Wasser-Generationenvertrag" unterschrieben. Der Vertrag ist eine Selbstverpflichtung zum Schutz und sorgsamen Umgang mit dem Lebensmittel Nummer 1.

Klaus Rubach beim Unterzeichnen des Generationenvertrags

In den vergangenen Monaten haben sich die Schülerinnen und Schüler der Luitpoldschule intensiv damit auseinander gesetzt, wie wichtig es ist, das Trinkwasser zu schützen. „Weil Tiere und Blumen Wasser brauchen - und die Menschen auch", sagt eine Drittklässlerin. „Und weil man damit Feuer löschen kann", ergänzt ihr Freund. Die Schüler wissen viel übers Wasser, das haben sie alles im Unterricht gelernt. Auch, dass es Regionen auf der Welt gibt, in denen das Lebensmittel nicht wie selbstverständlich aus dem Hahn kommt. „Deshalb ist es wichtig, sparsam mit dem Wasser umzugehen - und sorgsam die Trinkwassergewinnung zu unterstützen", erklären die Größeren unter den Schülern. Sie wissen, worauf es ankommt - und haben deshalb wie selbstverständlich mit dem Generationenvertrag die Selbstverpflichtung unterschrieben, vernünftig und sorgsam mit Trinkwasser umzugehen, die Gewässer und das Grundwasser zu schützen und Mitverantwortung für die Menschen in der Welt tragen, denen es an Wasser mangelt. Mitunterzeichner des Vertrags waren neben Bürgermeister Werner Hipelius auch Schulamtsdirektorin Gisela Bauernschmitt, Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach sowie Dr. Heinz Köhler und Markus Rauh, der Vorsitzende bzw. der Werkleiter der Fernwasserversorgung Oberfranken. Auch Schulleiter Franz Hilbert und die Vertreter des Elternbeirats ließen es sich nicht nehmen, dem Projekt durch ihre Unterschrift Nachdruck zu verleihen.

Anlass für die Vertragsunterzeichnung am Mittwoch war die Einweihung eines Trinkwassersprudlers, den die Stadtwerke Bamberg der Luitpoldschule im Rahmen ihrer letztjährigen Weihnachtsaktion gespendet hatten. Weitere Trinkwassersprudler waren damals an die Erlöserschule und das Kinderhaus der Arbeiterwohlfahrt am Hauptsmoorwald gegangen. Auch im Bürgerservice des Rathauses am Maxplatz steht seit einigen Tagen ein Trinkwassersprudler, aus dem Mitarbeiter und Besucher der Stadtverwaltung kostenlos gekühltes Trinkwasser zapfen können, frisch aus der Leitung und wahlweise mit oder ohne Kohlensäure.

Im Rahmen ihrer Sponsoringaktivitäten unterstützen die Stadtwerke Vereine, Initiativen und öffentliche Einrichtungen bei der Anschaffung eines Trinkwassersprudlers mit 500 Euro. Informationen zu dem Projekt aus der „Spendenfibel" gibt es auf der Homepage der Stadtwerke (www.stadtwerke-bamberg.de). Bewerbungsschluss für die nächste Vergaberunde ist der 15. Dezember 2011.