"Hainbad": Betriebskonzept für die Sommersaison 2010 steht
(vom 19.03.2010)
Die Vorzeichen für einen ungetrübten Badespaß in diesem Sommer in der Regnitz stehen gut: Mit der Verabschiedung eines neuen Betriebskonzepts für das „Hainbad" am Donnerstagabend durch den Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH ist ein weiterer großer Schritt getan, damit der Bamberger Stadtrat in der kommenden Woche das Badeverbot für Teile der Regnitz aufheben kann.
„In dem neuen Betriebskonzept haben wir alle Wünsche der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt", freute sich Christoph Jeromin von den Stadtwerken Bamberg, der das Konzept am Freitag auch Vertretern der „Interessengemeinschaft Hainbad" und des Vereins „Freunde des Hainbads e.V." vorgestellt hat: „Für diese Bürgerwünsche haben wir bauliche und organisatorische Lösungen gefunden, die gleichzeitig ungeklärte Haftungsrisiken für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausschließen", so Jeromin.
So wird der Zugang zur Regnitz durch selbst schließende Türen gesichert, so dass niemand versehentlich in den Fluss fallen kann. Zudem wird auf Wunsch der Bayerischen Versicherungskammer die Oberkante des vorhandenen Holzgeländers mit einem hölzernen Überkletterungsschutz versehen. Auch das Kinderplanschbecken bleibt in seiner beliebten Form bestehen: „Dieses war ein besonderes Anliegen der Bürger, dass wir sehr gut verstehen", so Jeromin: „Die Entfernung der kleinen Rutsche war allerdings aus organisatorischen Gründen nicht vermeidbar".
Nutzungsentgelte im Überblick
Mit Beginn der Saison 2010 wird für die Hainbadestelle ein pauschales Nutzungsentgelt von einem Euro pro Besucher erhoben: „Für Erwachsene, Schüler und Studenten wird es günstiger, für Kinder bis zu 15 Jahre teurer", so der Bäderverantwortliche. Ihren Stammgästen bieten die Stadtwerke nach wie vor ein Saisonticket. Dieses kostet 40 Euro und ist für die gesamte Öffnungszeit des laufenden Jahres gültig. Der Eintritt wird über einen Kassenautomaten abgewickelt, der Kauf von Saisonkarten und die Anmietung von Dauerkabinen sind zu Beginn der Saison möglich.
Namensgebung „Hainbadestelle"
Bei der „Hainbadestelle" handelt es sich nicht um ein „Freibad" im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Liegewiese mit einem Zugang zur von der Stadt Bamberg freigegebenen Badestelle Regnitz: „Um dieses unseren Gästen zu verdeutlichen sind wir dem dringenden juristischen Rat gefolgt und haben der Anlage einen offiziellen Namen gegeben, in dem die Bezeichnung „Bad" nicht mehr vorkommt", so Jeromin: „Dieses ist ein Kompromiss der berücksichtigt, dass der ursprüngliche Name fest im Sprachgebrauch der Bambergerinnen und Bamberger verankert ist."
Nächste Schritte - Zeitplan zum 75. Geburtstag
Derzeit laufen die Umbauarbeiten an, so ist der Sand aus dem Planschbecken bereits entfernt worden. Ab Mitte April werden die ersten Gäste die „Hainbadestelle" besuchen können, wann das genau sein wird, ist in erster Linie von den Wetterverhältnissen abhängig. „Die Arbeiten an Ein- und Ausstieg zur Regnitz und am Brückengeländer werden bis Ende April abgeschlossen sein", prognostiziert Jeromin. Ein besonderer Tag wird der 29. Mai sein: Dann feiert die Hainbadestelle offiziell ihren 75. Geburtstag.
Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH
