„Bamberger Umweltpakt“: Joseph-Stiftung und Stadtwerke Bamberg verpflichten sich zu noch mehr Klimaschutz

(vom 10.01.2012)
Die Bamberger Joseph-Stiftung und die Stadtwerke Bamberg haben den „Bamberger Umweltpakt" geschlossen und sind damit die Verpflichtung eingegangen, sich zukünftig noch intensiver als bisher für den Schutz von Ressourcen und Klima zu engagieren. „Wer die Schöpfung bewahren will, muss beim Umwelt- und Klimaschutz mit Taten voran gehen. Die Joseph-Stiftung und die Stadtwerke sind sich ihrer herausragenden Verantwortung bewusst und manifestieren das mit der Unterzeichnung des Umweltpakts", so Dr. Wolfgang Pfeuffer, Vorstandssprecher des kirchlichen Wohnungsunternehmens, und Klaus Rubach, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, am Montag, 9. Januar, im Bamberger Rathaus.

Im Mittelpunkt des Umweltpakts stehen die Sanierung alter Baubestände und der Neubau energieeffizienter Gebäude, die umwelt- und klimaschonende Mobilität, eine nachhaltige Wasserversorgung sowie die ökologische Energiegewinnung und der effiziente Energieverbrauch. Die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen auf diesen Feldern reicht schon Jahrzehnte zurück. Mit der Gründung der gemeinsamen Fernwärme Bamberg GmbH und dem Ausbau der umweltschonenden Wärmeversorgung in Bamberg hat sie 1996 einen maßgeblichen Schub bekommen. „Dieses Engagement möchten wir gemeinsam fortführen, auch nachdem wir zum Jahreswechsel den Stadtwerken unsere Anteile an der Fernwärme Bamberg GmbH verkauft haben", so Pfeuffer bei der Unterzeichnung der Selbstverpflichtung.

Im Bereich der Gebäudesanierung und des Neubaus verpflichten sich die Partner, Maßstäbe auf dem Gebiet Energieeffizienz zu setzen, die deutlich über die gesetzlichen Erfordernisse hinausgehen. „Das gilt für uns als Bauträger ebenso wie bei unseren Mietobjekten", so Pfeuffer. Stadtwerke-Geschäftsführer Rubach: „Das Bambados ist das beste Beispiel, wie anhand von Modellprojekten neue Technologien entwickelt und optimiert werden können."

Ressourcenschonende Mobilität im Fokus

„Wir müssen unsere umweltfreundlichen Mobilitätskonzepte noch stärker an den Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden ausrichten", so Rubach. Im ÖPNV gelte es, Wohn- und Lebensorte noch besser an Bus und Bahn anzubinden, im Individual-Verkehr sollen innovative Mobilitätsformen und Antriebstechnologi¬en weiter gefördert werden - den eigenen Fuhrpark eingeschlossen.

Große Herausforderung sehen die Stadtwerke und die Joseph-Stiftung auch bei der Wasserversorgung. „Das Themenfeld wird immer komplexer - nicht nur für die Stadtwerke, auch für uns als Vermieter", so Dr. Pfeuffer. Mit der Ausweisung des Wasserschutzgebiets auf Bamberger, Strullendorfer und Hirschaider Gebiet durch das Landratsamt Bamberg sei bereits ein wesentlicher Meilenstein für den Trinkwasserschutz in der Region erreicht, so Rubach. Jetzt gelte es, in den kommenden Jahren auch die Wasseraufbereitung und Verteilung sicher für die Zukunft zu machen.

 

Umweltpakt als Beitrag zur Klimaallianz von Stadt und Land

Die Joseph-Stiftung und die Stadtwerke sehen die Gewinnung von Energie aus Wasser-, Wind- und Sonnenkraft und anderen unerschöpflichen Ressourcen als Schlüssel zur Energieautarkie in der Region Bamberg: „Wir sind besonders gefordert - aber auf diesem Feld kann jeder Bürger seinen Beitrag zur Klimaallianz leisten", so Pfeuffer und Rubach, die sich für den weiteren Ausbau von Anlagen zur regenerativen Energiegewinnung stark machen. Beim Umgang mit der Energie gelte es, durch eine umfassende Energieberatung und persönliche Hilfestellungen die Kunden und Mieter für den effizienten Einsatz weiter zu sensibilisieren.

Joseph-Stiftung, kirchliches Wohnungsunternehmen
STWB Stadtwerke Bamberg GmbH

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