Anregungen fließen in Hallenbadkonzepte ein

(vom 09.02.2007)

Hallenbad-Planungsprozess geht voran

„Die Anregungen aus der öffentlichen Informationsveranstaltung Anfang Januar greifen wir auf und berücksichtigen diese bei der Weiterentwicklung der Varianten für ein modernes Hallenbad in Bamberg. So beinhalten beispielsweise alle überarbeiteten Varianten das gewünschte Kneipp-Becken" erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach.

Der Planungsprozess ist seit der Informationsveranstaltung weiter fortgeschritten. Die Stadtwerke haben die Konzeption und Entscheidungsfindung weiter vorangetrieben und die überarbeiteten Varianten in die Vorlage zum Entscheidungsfindungsprozess einfließen lassen. Die Erweiterung des 25 Meter Beckens und die Aufnahme eines zweiten Lehrschwimmbeckens sind Anregungen, die nun Bestandteil der Varianten sind.
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg wurde am gestrigen Donnerstag über die angepassten Konzepte informiert.

Den Vorwurf, eine der Varianten sei eine Nachahmung des Hallenbades in Jena konnten die Stadtwerke entkräften. „Das von uns beauftragte Planungsbüro hat die einzelnen Varianten auf Basis von Marktuntersuchungen aus dem Jahr 2005 erarbeitet. Der direkte Vergleich zeigt deutliche Unterschiede zwischen dem Bad in Jena und den Konzepten für das Bad in Bamberg" erklärt Christoph Jeromin, Sachgebietsleiter Bäder bei den Stadtwerken.

Die Stadtwerke planen für die Mitglieder des Stadtrats Anfang März eine Informationsfahrt zu den Bädern in Coburg und Schweinfurt. „Wir ermöglichen es den Entscheidungsträgern, einen Vergleich zu den Elementen aus den Planungsvarianten anzustellen" erklärt Klaus Rubach den Hintergrund der Fahrt.

Mit der Aufsichtsratssitzung am 14. Februar haben die Vorbereitungen auf die nächste öffentliche Aufsichtsratssitzung am 29. März begonnen. Bisher liegen nur wenige Anfragen aus der Öffentlichkeit für eine Teilnahme an dieser Sitzung vor. „Wir sind offen für alle Anregungen und laden nochmals gern zu dieser Sitzung ein" bekräftigt Klaus Rubach die Absicht, die Bevölkerung in den Planungsprozess einzubeziehen.

Die Konzepte des Planungsbüros wurden auf Grundlage der Umfrageergebnisse einer Kundenbefragung der Stadtwerke aus dem Jahr 2005 und zweier Studien erarbeitet. Ein Ergebnis dieser Umfrage war, dass für die Badegäste ein Schwimmerbecken, ein Erlebnisbecken und ein Warmwasseraußenbecken wichtig ist. Über 50 Prozent der Befragten stimmten für diese drei Attraktionen des neuen Hallenbades.

Die Studien der Planungsgesellschaft Plafog GmbH aus Kulmbach und der GMF Gesellschaft für Entwicklung und Management von Freizeitsystemen mbH aus Neuried aus dem Jahr 2005 haben ein Kundenpotential von etwa 200.000 Badegästen jährlich bestätigt, wenn ein modernes Hallenbad mit Saunabetrieb in Bamberg errichtet wird.

Stadtwerke Bamberg
Bäder GmbH

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