Stadt legt Entscheidungsgrundlage für den Neubau Hallenbad vor

(vom 19.04.2007)

Erstmals wird sich kommende Woche der Bamberger Stadtrat inhaltlich mit dem Thema „Neues Bamberger Hallenbad" beschäftigen. „Durch eine sehr gründliche Vorbereitung ist die Grundlage für die Entscheidung für eines der Hallenbad-Konzepte geschaffen. Ich freue mich, dass die Diskussion der verschiedenen Varianten am kommenden Mittwoch im Stadtrat beginnt und somit der nächste große Schritt gemacht ist", erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke bei einer Pressekonferenz.

Die Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH unterstützt als Betreiber der Bäder die Stadt bei allen relevanten Maßnahmen und hat alle Vorbereitungen für eine sachgerechte Entscheidung getroffen. Mit zwei unabhängigen Marktforschungsuntersuchungen und einer Kundenbefragung der Stadtwerke im Jahr 2005 haben die Stadtwerke eine Grundlage für erste konzeptionelle Überlegungen geschaffen. In einem VOF-Verfahren wurde aus 39 Planungsbüros das Büro pbr Planungsbüro Rohling AG aus Osnabrück ausgewählt und beauftragt. Das Planungsbüro pbr erarbeitete drei architektonische Konzepte und fünf Varianten. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Januar dieses Jahres wurden diese Konzepte erstmalig vorgestellt. Die Wünsche und Anregungen aus der Bevölkerung nahmen die Stadtwerke auf und ließen diese in die Varianten einfließen. Mit einer Fahrt zu Bädern in der Region konnten die Mitglieder des Bamberger Stadtrates die Varianten mit anderen Bäderlandschaften und Konzepten vergleichen.

In der öffentlichen Anhörung vor dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg am 29. März hatte die Öffentlichkeit die Möglichkeit, Anregungen und Wünsche vorzutragen. Oberbürgermeister Starke betonte, dass es ihm wichtig gewesen sei, eine breite Bürgerbeteiligung zu organisieren. Neben den verschiedenen Informationsveranstaltungen und Veröffentlichungen seien vor allem auch die Vereine zu Wort gekommen, zuletzt in der öffentlichen Aufsichtsratssitzung.

Die politische Debatte beginnt mit der Stadtratssitzung am 25. April. Ziel ist es, dass noch vor der Sommerpause die Entscheidung für eine der Varianten fällt. „Nun ist es die Aufgabe des Stadtrates, eine wichtige Entscheidung zu treffen, deren finanzielle Auswirkungen sowohl von der Stadt als auch von den Stadtwerken noch verkraftet werden können", erklärte Oberbürgermeister Andreas Starke. Er forderte die Stadträte und Aufsichtsräte auf, mit Augenmaß und hohem Verantwortungsbewusstsein zu handeln. Starke bedankte sich bei Geschäftsführer Klaus Rubach und seinem Team sowie bei allen städtischen Mitarbeitern, die „in den letzten Monaten hervorragende Arbeit geleistet haben".

Das 40 Jahre alte Hallenbad am Margaretendamm ist in die Jahre gekommen, seine Technik erneuerungsbedürftig, Nutzeranforderungen haben sich gewandelt. Badegäste wünschen sich ein erweitertes Sport- und Freizeitangebot. Da die technischen Standards umfassende Erneuerungen erfordern, sind Investitionen unumgänglich. Hierfür ist eine Grundsatzentscheidung notwendig, ob das alte Hallenbad saniert oder ein neues Bad gebaut wird. Ein Stadtratsbeschluss vom 27. Juli 2005 legt fest, dass das Hallenbad für den Fall des Neubaus an der Starkenfeldstraße neben dem Stadionbad errichtet werden soll.

Nach oben

Stadtwerke Bamberg auf  facebook Youtube

Wir bewegen Bamberg