Wasserleitungen vor Frost schützen!

(vom 26.11.2007)

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt die Gefahr, dass Wasserleitungen einfrieren. Grundstücksbesitzer sollten schon jetzt vorbeugende Maßnahmen zum Schutz der Wasserleitungen treffen.

Zuerst müssen alle nicht benutzten Wasserleitungen abgestellt und entleert werden. Besonders gilt dies für frostgefährdete Anlagenteile, wie zum Beispiel Leitungen in Dachböden, an Außenmauern oder in nicht benutzten Räumen. Gerade Wasserbehälter und Wasserzähler sollten mit Isoliermaterial umwickelt und geschützt werden. Bei besonders starkem Frost empfiehlt es sich, das Wasser ganz abzustellen und die Leitungen zu entleeren.

Im Winter ist es wichtig Kellertüren und Fenster geschlossen zu halten und sorgfältig abzudichten. Erhöhte Aufmerksamkeit ist Wasserzählern in Neubauten zu widmen, da diese besonders der Kälteeinwirkung ausgesetzt sind. Sinkt die Temperatur bis zum Gefrierpunkt, muss rechtzeitig an eine Beheizung des Raumes, in dem der Wasserzähler untergebracht ist, gedacht werden. Die Stadtwerke Bamberg verrechnen die Kosten für den Austausch eines aufgefrorenen Wasserzählers weiter. Gerade deshalb macht sich ein rechtzeitiger Schutz gegen die Kälte bezahlt, ganz abgesehen von der unliebsamen Unterbrechung in der Wasserzufuhr. Auf Antrag werden durch die Stadtwerke selbstverständlich nicht genutzte oder besonders gefährdete Wasserzähler vor Beginn des Winters gegen Verrechnung ausgebaut und im Frühjahr wieder installiert.

Sollten trotz aller Vorsorgemaßnahmen Waschbecken oder Klosetts eingefroren sein, so darf das Auftauen nur mit lauwarmem Wasser erfolgen. Sind hingegen Leitungen eingefroren, ist es ratsam, mit dem Auftauen einen Fachmann zu betreuen oder einen bei den Stadtwerken zugelassenen Installateur hinzuzuziehen.

Am besten schützen vorbeugende Maßnahmen, um ohne unliebsame Unterbrechung der Wasserzufuhr und Schäden gut über den Winter zu kommen.

Stadtwerke Bamberg
Energie- und Wasserversorgungs GmbH

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