Bamberger Trinkwasser erfüllt Vorgaben

(vom 06.08.2008)

Für die Stadtwerke als Versorgungsunternehmen ist die Lieferung eines einwandfreien Lebensmittels Grundvoraussetzung. Bezüglich des aktuellen Themas von Uran im Trinkwasser haben die Stadtwerke Bamberg schon im Jahr 2005 ihr Wasser auch auf Urankonzentrationen analysieren lassen. Bis auf zwei Brunnen im Stadtgebiet Gaustadt waren keine Urankonzentrationen im Trinkwasser nachzuweisen.

Seit der Ermittlung des Uranwertes von 11 Mikrogramm pro Liter durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am 12. April 2005, wird das Trinkwasser in Gaustadt jährlich viermal analysiert. Der Uranwert im Trinkwasser ist konstant und liegt im Rahmen der Leitwertvorgaben des Umweltamtes.

Um die Sicherheit des Trinkwassers zu gewährleisten sind die Stadtwerke gesetzlich verpflichtet die Vorgaben der Trinkwasserverordnung umzusetzen. Zudem werden die Stadtwerke weiterhin regelmäßig Kontrollen auf Urankonzentrationen durchführen.

Während die Trinkwasserverordnung keinen Grenzwert für Uran im Trinkwasser vorsieht, geben verschiedene Institutionen unterschiedliche Leitwerte vor. Die Weltgesundheits­organisation (WHO) nennt einen Leitwert von 15 Mikrogramm pro Liter als lebenslang, tolerierbare Aufnahmemenge (tolerable daily intake = TDI).
Das Umweltbundesamt empfiehlt einen lebenslang duldbaren gesundheitlichen Leitwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter. Dieser Leitwert gilt für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich Säuglinge. Auf eine Dauer von zehn Jahren erachtet das Umweltministerium einen Wert von 20 Mikrogramm Uran pro Liter als gesundheitlich duldbar.

Uran ist ein durch geologische Vorgänge entstandenes, radioaktives Metall, das in Form zahlreicher Mineralien fast überall in der Erdkruste anzutreffen ist. Mit Anteilen im Durchschnitt von drei Mikrogramm pro Kilogramm ist es häufiger als Gold, Quecksilber und Silber zu finden. Durch Auswaschungen aus den uranhaltigen Erdschichten kann das Uran sowohl in das Oberflächen- als auch in das Grundwasser gelangen.
Zu den Gebieten mit erhöhter natürlicher Radioaktivität gehören unter anderem das Erzgebirge, Vogtland, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald, Bayrischer Wald oder Schwarzwald, in einigen Teilen auch die norddeutsche Tiefebene.

Stadtwerke Bamberg
Wasserversorgung GmbH

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