Nach Ereignissen der letzten Wochen kehrt bei Stadtwerken wieder Ruhe ein

(vom 23.06.2008)

Turbulente Wochen liegen hinter den Stadtwerken Bamberg. Die Bilanz: drei Brände und ein Wasserrohrbruch. Für Teile der Bamberger Bürger hieß dies Stromausfälle, Wasserengpässe und Verkehrsbehinderungen. Ein Ärgernis für alle Betroffenen. Dank des engagierten Einsatzes der Mitarbeiter der Stadtwerke konnte der Schaden in allen Fällen schnell behoben werden, so dass die Kunden nicht länger als zwei Stunden ohne Energieversorgung blieben.

„Ich möchte nichts beschönigen, es waren ereignisreiche Wochen, die sich nicht so schnell wiederholen sollten. Wir sind sehr dankbar, dass unsere Kunden in dieser Zeit so viel Nachsicht gezeigt haben. Ausfälle in der Grundversorgung mit Wasser und Strom treffen die Bürger besonders stark. Die Kunden müssen sich darauf verlassen können, dass die Energieversorgung jederzeit sichergestellt ist und ein Ausfall so schnell wie möglich behoben wird", erklärt Klaus Rubach, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg. Das A und O ist ein funktionierender Störfallplan und der tatkräftige Einsatz der Mitarbeiter. Bei Störungen wird sofort die zentrale Leitwarte informiert. Für jede Energiesparte gibt es einen Bereitschaftsdienst der 24 Stunden zur Verfügung steht. Dieser sowie die betroffenen Abteilungsleiter werden bei einem Störfall umgehend alarmiert. Nachdem sich der Bereitschaftsdienst vor Ort ein Bild von der Lage gemacht hat, leitet er die entsprechenden Maßnahmen ein, um die Versorgung der Bürger so schnell wie möglich wieder herzustellen. „Wichtig bei solchen Vorfällen ist die umfangreiche und zeitnahe Information der Bürger. Nur wenn auch die Zusammenarbeit zwischen der Polizei, Feuerwehr, Stadt und den Medien reibungslos funktioniert, ist ein erfolgreiches Krisenmanagement möglich. Wir sind sehr froh, solche Partner an unserer Seite zu haben", so Rubach.

Zwei Brände in Trafostation kappen Stromversorgung

Die Serie von Störfällen begann am 2. Juni als am Montagmorgen aus der Umspannstelle Eichelsee Rauch und Flammen traten. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und auch der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke war gleich zur Stelle. Am vergangenen Freitag wiederholte sich das Szenario an der Trafostation im Hafengebiet. Schuld war in beiden Fällen ein Kurzschluss am Kabelendverschluss. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr und des Bereitschaftsdienstes der Stadtwerke konnte die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten recht schnell wieder mit Strom versorgt werden. Die Anwohner des Versorgungsgebiets Wildensorg waren am Morgen des 2. Juni gut eine Stunde, die Anwohner im Hafengebiet am 13. Juni eine dreiviertel Stunde ohne Strom.

Dass Bamberg trotzdem zu den Städten mit der zuverlässigsten Stromversorgung zählt, zeigt ein Blick in die Statistik: Die Kunden der Stadtwerke Bamberg mussten in der Vergangenheit eine durchschnittliche Unterbrechungsdauer der Stromversorgung von sieben Minuten hinnehmen und damit zwölf Minuten weniger als der Bundesdurchschnitt. „Wir werden auch in Zukunft alles dafür tun, in Bamberg die Versorgungssicherheit auf unserem bewährt hohen Niveau zu gewährleisten", so Hans-Jürgen Bengel, Sachgebietsleiter zentrale Leittechnik der Stadtwerke Bamberg.

Fahrbetrieb der Busse läuft reibungslos

Der Verkehrsbetrieb sorgt derweil mit Leihfahrzeugen aus Fürth und Bayreuth für einen reibungslosen Busbetrieb. Ein so genannter Konzeptbus, der schon vor Monaten für Anfang Juni angefordert wurde, kam gerade zur rechten Zeit. Von diesem hochmodernen Fahrzeug gibt es nur wenige Modelle und wird interessierten Unternehmen zur Verfügung gestellt, um das Marktinteresse abzuwägen.

„Da durch den Brand in der Werkstatthalle am 3. Juni vier Ersatzbusse beschädigt wurden und daher nicht einsatzfähig sind, müssen wir für eventuelle Ausfälle anderer Busse gerüstet sein. Deshalb sorgen wir mit allen uns zur Verfügung stehen Mitteln dafür, dass die Fahrgäste sich zu jeder Zeit auf den Bus verlassen können", erklärt Peter Scheuenstuhl, Leiter des Verkehrsbetriebs der Stadtwerke Bamberg. Derzeit arbeitet der Verkehrsbetrieb am Fahrplan für das Jahr 2009. Im Zuge dessen wird auch der Bedarf an Bussen neu berechnet. Nach Abschluss der Planungsphase im Herbst 2008, kann dann die Entscheidung über Neuanschaffungen getroffen werden. Bis dahin wird der Fahrzeugengpass mit Gebrauchtbussen überbrückt.

Ralf Göller, Sachgebietsleiter Service Gebäude der Stadtwerke Bamberg, erklärt, wie die Arbeiten in der Werkstatt vorangehen: "Durch die enorme Hitze während des Brandes ist das Werkstattgebäude so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass nach derzeitigem Stand mindestens ein Teilabriss in Betracht gezogen wird." In einem Nebengebäude wird seit letzter Woche wieder gearbeitet, nachdem sichergestellt worden ist, dass für die Mitarbeiter keinerlei gesundheitliche Bedenken bestehen.

Untere Sandstraße seit 20. Juni wieder befahrbar

Aufgrund eines Wasserrohrbruches in der Unteren Sandstraße waren am Morgen des 11. Juni das Klinikum und das Altenheim Antoni Stift zwei Stunden lang von der Wasserversorgung getrennt. Mehrere Haushalte beklagten, dass kein oder braunes Wasser aus der Leitung kam. Da es sich um einen Riss in einer Hauptversorgungsleitung handelte, konnte die Wasserversorgung für die Anwohner und die beiden sozialen Einrichtungen sehr schnell wieder hergestellt werden. Gleich am folgenden Tag wurde der beschädigte Teil des Rohrs ersetzt. Nach Herstellung der Asphaltverschleißschicht am Donnerstag letzter Woche wurde die Straße am Tag darauf wieder für den Verkehr frei gegeben.

STWB Stadtwerke Bamberg GmbH

Nach oben

Stadtwerke Bamberg auf  facebook Youtube

Wir bewegen Bamberg