Sonnenstrom vom Flachdach

(vom 05.05.2008)

Stadtwerke Bamberg schlossen weitere Photovoltaikanlage an ihr Stromnetz an

Am 30. April nahmen die Stadtwerke Bamberg eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb. Diese befindet sich, auf einem Flachdach und ist anders als die meisten „Sonnenkraftwerke" direkt in die Dachabdichtung integriert. Modernste Technik macht`s möglich.

„Wir freuen uns, dass wir die Anlage noch vor Beginn der sonnen- und damit ertragsreichen Jahreszeit an unser Netz anschließen konnten", so der Projekt-Verantwortliche Klaus Wagner von den Stadtwerken Bamberg. 96 in die Bahnen der Dachabdichtung integrierte PV-Module fangen das Sonnenlicht ein und verwandeln es in Strom. Bei einer Gesamtfläche von 892,8 Quadratmetern erzielt die Anlage auf der Werk- und Lagerhalle eine Spitzenleistung von 39,17 kWp. „Wir haben dafür netto rund 200.000,- Euro investiert", sagt Wagner. Weil das Flachdach ohnehin saniert werden musste, sei der Zeitpunkt günstig gewesen.

Mit dem Ende April abgeschlossenen Projekt auf dem Flachdach haben die Stadtwerke Bamberg ihre Aktivitäten in Sachen Sonnenstrom erneut ausgeweitet. Bereits seit 2005 ist eine PV-Anlage auf dem Hochbehälter Südwest am Netz und in den letzten Monaten kamen zwei Anlagen auf beziehungsweise am Verwaltungsgebäude hinzu. So wurden im Jahr 2007 insgesamt zwölf PV-Module in die Fassade an der Südseite des Treppenaufgangs integriert. Mit einer Gesamtfläche von 13,5 Quadratmetern leisten sie in der Spitze 1,38 kWp. Im Januar 2008 gingen zwei sogenannte „Sonnensegel"auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes in Betrieb. Sie besitzen eine Gesamtfläche von 12,5 Quadratmetern, zwei Komponenten mit jeweils fünf Modulen, eine Spitzenleistung von zusammen 2,15 kWp und werden automatisch dem Lauf der Sonne nachgeführt.

Die Stadtwerke erwarten für alle ihre Photovoltaik-Anlagen eine jährliche Ausbeute von rund 55.000 Kilowattstunden sauber und absolut lärmfrei erzeugter Energie. Bezogen auf den derzeitigen Strommix des Versorgers bedeutet das eine CO2-Einsparung von 17.325 Kilogramm. Die Sonnenkraftwerke sind laut Stadtwerke-Pressesprecherin Katarina Krys ein wichtiger Baustein des umfassenden Ökologiekonzepts, „mit dem wir die Weichen in Richtung Zukunft stellen". Als Energieversorger trage man eine besondere Verantwortung für die Nachhaltigkeit im Bereich Energie. Klimaschutz und Ressourcenschonung seien die Direktiven der Zukunft, „die wir ernst nehmen und nach denen wir bereits heute unser Handeln ausrichten".

Um auch ihre Kunden bei der umweltschonenden Stromproduktion zu unterstützen, haben die Stadtwerke einen begrünten Innovationsgarten auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes eingerichtet. Hier werden Interessenten die verschiedenen am Standort installierten PV-Anlagen besichtigen sowie sich - nach Terminvereinbarung - ausführlich von einem Stadtwerke-Experten dazu beraten lassen können. Außerdem reicht künftig ein Blick, um sich über den von den Stadtwerken am Margaretendamm erzeugten Sonnenstrom zu informieren. Ein Monitor im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes soll die aktuelle Leistung der PV-Anlagen sowie die Gesamtzahl der bisher produzierten Kilowattstunden anzeigen.


Stadtwerke Bamberg
Energie- und Wasserversorgungs GmbH

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