Stadtwerke Bamberg beweisen Zukunftsfähigkeit

(vom 13.11.2008)

„Mit der Entscheidung, die Stadtwerke in mehrere GmbHs umzuwandeln wurde der Grundstein dafür gelegt, dass die zuverlässige Rundumversorgung aus einer Hand in Bamberg weiterhin besteht", so das Fazit des Oberbürgermeisters Andreas Starke auf der Feier zum 10jährigen Jubiläum der Stadtwerke Bamberg am Donnerstag, 13. November, im Spiegelsaal der Harmonie.

Eigenbetrieb der Stadt wird in sechs GmbHs umgegründet
Am gestrigen Donnerstag blickten Klaus Rubach, seit 2004 Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, und Oberbürgermeister Andreas Starke auf 10 Jahre Stadtwerke GmbHs zurück. Gastredner waren Ludwig Schiebler, Regionalleiter von e.on Bayern, und Dr. Hilmar Klepp, Geschäftsführer der Ferngas Nordbayern. Im Dezember 1998 wurde der Eigenbetrieb der Stadtwerke Bamberg in mehrere Gesellschaften mit beschränkter Haftung umgegründet mit der STWB Stadtwerke Bamberg GmbH als Holding. Damals zwang die Liberalisierung der Energiemärkte Stadtwerke in ganz Deutschland zum Handeln. „Wegen ihrer Verpflichtung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Bamberg entschloss sich der Stadtrat, die Eigenständigkeit und Gestaltungsmöglichkeiten nicht aus der Hand zu geben", kommentierte Rubach den Schritt zur Umwandlung. Durch die Umgründung in GmbHs sollten die Stadtwerke flexibler gemacht werden.

Reiner Energiedienstleister wird zum regionalen Infrastrukturdienstleister
Rubach nutzte auch die Gelegenheit, um sich bei den Wegbereitern Altoberbürgermeister Heribert Lauer und dem ehemaligen Stadtwerke-Geschäftsführer Werner Dieter, den Vorlieferanten e.on Bayern und der Ferngas Nordbayern, den Kunden, Aufsichtsräten und Mitarbeitern für die letzten 10 Jahre zu bedanken. Als wichtigstes Ergebnis seit Gründung der GmbHs nannte Rubach den beschleunigten Wandel vom reinen Energiedienstleister zum regionalen Infrastrukturdienstleister. Kundenorientierung und Innovationsfähigkeit seien für ihn wichtige Aspekte dieses Wandels.

Stadtwerke Bamberg sind wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region
Oberbürgermeister Andreas Starke betonte die Bedeutung der Stadtwerke Bamberg für die Stadt und die Region in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht. Dabei verwies er auf eine Studie des Hannoveraner Eduard Pestel Instituts, das den Einfluss der Stadtwerke Bamberg auf Basis der Geschäftsdaten des Jahres 2007 wissenschaftliche untersucht hat. Neben wirtschaftlichen Effekten wie Arbeitsplätzen und Wirtschaftskraft unterstrich Starke auch das soziale und kulturelle Engagement der Stadtwerke in der Stadt Bamberg. In Form von Sponsoring und sozialverträglichen Tarifen im Bereich Parken, ÖPNV und Bäder kämen diese den Bürgerinnen und Bürgern direkt zu Gute. Die Stadtwerke seien ein echter „Gewinn und ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt Bamberg." Als Erfolgsfaktor der Stadtwerke nannte er die regionale Verwurzelung, die überschaubare Größe und die Kundennähe.

STWB Stadtwerke Bamberg GmbH

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