Stadtwerke versorgen Stadt Bamberg mit Ökostrom

(vom 20.02.2008)

Künftig wird die Stadt Bamberg ausschließlich reinen Ökostrom beziehen. In zwei Schritten stellt die Kommune ihren Vertrag mit den Stadtwerken Bamberg auf deren neues Angebot „Best Natur" um. „Wir möchten damit unserer besonderen ökologischen Verantwortung gerecht werden", begründete Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke diese Entscheidung, „und wir hoffen auf viele Nachahmer unter den Haushalten und Betrieben in unserer Stadt."

Bereits seit 1. Januar 2008 beziehen alle städtischen Schulen Ökostrom. Zum 1. April 2008 folgen die übrigen Liegenschaften der Stadt Bamberg. Die dadurch entstehenden Mehrkosten seien gut angelegtes Geld, so Starke, „denn mit „Best Natur" erhalten wir Strom, der ausschließlich aus der erneuerbaren Quelle Wasserkraft stammt". Das bedeute zum einen Schonung der wertvollen fossilen Brennstoffe und zum anderen eine Entlastung des Klimas. Konkret wird die Stadt Bamberg dank der Umstellung auf Ökostrom der Atmosphäre etwa 2700 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ersparen.

Die Stadtwerke Bamberg selbst decken ihren Eigenbedarf seit 1. Januar 2008 aus dem Best-Natur-Kontingent. „Für uns ist es selbstverständlich, so umwelt- und klimaverträglich wie möglich zu wirtschaften", erläutert Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach. Schließlich habe ein Energieversorger ähnlich wie eine Kommune eine Vorbildfunktion, „die wir gerne erfüllen".

Strom aus süddeutschen Wasserkraftwerken

Wer „Best Natur" ordert, der erhält CO2-frei erzeugten Strom aus süddeutschen Wasserkraftwerken. Andere schädliche Emissionen entstehen bei der alternativen Verstromung nur in sehr geringem Ausmaß. Ein Zertifikat des TÜV Süddeutschland garantiert, dass tatsächlich die dem Verbrauch der Best-Natur-Kunden entsprechende Menge Strom in Wasserkraftwerken produziert wird. Steigt also die Nachfrage nach Best Natur, dann steigt auch der Anteil des Ökostroms im Strommix. Das von den Stadtwerken Bamberg gekaufte Kontingent an Wasserkraft-Strom reicht für die Belieferung von etwa 1.400 Haushalten, wobei eine Nachbestellung laut Klaus Rubach jederzeit möglich ist.

Gegenüber dem Grundversorgungspreis betragen die Mehrkosten für Best Natur 0,5 Cent pro Kilowattstunde. Das entspricht bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden pro Jahr zusätzlichen Kosten von weniger als 1,50 Euro pro Monat oder lediglich 17,50 Euro pro Jahr. Best Natur koste etwas mehr als der normale „graue" Strom, weil er im Einkauf teurer ist, so Jürgen Düthorn vom Vertrieb der Stadtwerke Bamberg. „Doch dafür braucht sich der Bezieher beim Radiohören, Fernsehen und Einschalten des Lichts keine Gedanken mehr über eine Klimabelastung zu machen, denn die ist gleich Null."

Kunden, die noch mehr für die Umwelt tun möchten, empfiehlt Düthorn das Stromprodukt „Best Natur Premium". Bei diesem wird ebenfalls 100 Prozent Wasserkraft-Strom geliefert, doch der Aufschlag ist mit 4 Cent pro Kilowattstunde höher als bei „Best Natur". Die Differenz von 3,5 Cent pro Kilowattstunde fließt in einen Fonds, mit dem die Stadtwerke Bamberg den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung in der Region fördern.

Umstieg einfach und jederzeit möglich

Best Natur und Best Natur Premium sind für Klaus Rubach sinnvolle Ergänzungen des bisherigen Angebotsspektrum der Stadtwerke Bamberg. Wer auf die grüne Alternative umsteigen möchte, der braucht den Stadtwerken lediglich eine entsprechende kurze Mitteilung zu schicken (per Fax, Post oder E-Mail). Der Interessent erhält dann ein Vertragsangebot, in dem alle Konditionen genau aufgelistet sind.

Stadtwerke Bamberg
Energie- und Wasserversorgungs GmbH

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