Busfahrer streiken nach gescheiterten Verhandlungen erneut

(vom 25.02.2009)

Nachdem sich die Tarifpartner in der zweiten Verhandlungsrunde am 5. Februar nicht über eine Entgelterhöhung im kommunalen Nahverkehr in Bayern einigen konnten, setzen die Bamberger Busfahrer zu neuen Warnstreiks an. Am Freitag, 27. Februar, stehen die Stadtbusse erneut still.

Die Arbeitgeber hatten den Gewerkschaften eine schrittweise Erhöhung der Tabellenentgelte um 2,6 Prozent bis zum 1. April und eine weitere um 2,4 Prozent zum 1. Januar 2010 angeboten sowie eine Einmalzahlung von 200 Euro. Gleichzeitig sollten nach Vorstellungen des kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV) die Wechselschichtzulage und die Schichtzulage zum 1. April um 20 Prozent erhöht werden. Im Gegenzug sollte die Wochenarbeitszeit ab 1. Januar 2010 von 38,5 auf 40 Stunden erhöht werden. Dieses Angebot lehnten die Gewerkschaften als „Mogelpackung" ab. Verdi fordert 9,5 Prozent mehr Lohn - mindestens aber 250 Euro mehr sowie höhere Schichtzuschläge. Deshalb legen die Busfahrer am Freitag ab Betriebsbeginn erneut ihre Arbeit für 24 Stunden still.

Stadtwerke Bamberg
Verkehrs- und Park GmbH

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