Dientzenhofer Gymnasium und Stadtwerke Bamberg erhalten Förderpreis von Kultusminister Dr. Spaenle

(vom 22.12.2009)

Das Dientzenhofer Gymnasium und die Stadtwerke Bamberg sind von Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle mit dem Förderpreis für besonders innovative Projektseminare ausgezeichnet worden. Damit steht die Bamberger Kooperation an der Spitze von rund 2.600 dieser bayerischen „P-Seminare", die seit dem laufenden Schuljahr der Studien- und Berufsorientierung von Gymnasiasten dienen.

In dem Seminar entwickeln die 18 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Claudia Losgar ein Konzept, mit dem die Stadtwerke ihre Bus- und Badeangebote für Jugendliche besser vermarkten können. „Mit den Schülerinnen und Schülern als Marketingagentur setzen wir darauf, nicht an der Zielgruppe vorbei zu planen", so Stadtwerke-Marketingleiter Jan Giersberg. Geplant ist unter anderem eine Kulturveranstaltung „von Jugendlichen für Jugendliche", die im kommenden Sommer im Stadionbad stattfinden soll: „Hierfür erhoffen wir uns sowohl für die Konzeption als auch bei der Umsetzung frische Ideen von den Schülerinnen und Schülern", so Giersberg. Die Schüler sollen bei der Planung des Events ebenso mitarbeiten wie bei seiner Vermarktung - als Pressesprecher, Grafikdesigner, Eventmanager. Unterstützt werden sie dabei von den Stadtwerken Bamberg und dessen Dienstleistern.

Mit strengem Zeitplan und deutlicher Kostenorientierung haben die Schülerinnen und Schüler vor den Weihnachtsferien die Marktanalyse durchgeführt - mit Marktforschungen, intensiven Recherchen und der Analyse von konkurrierenden Veranstaltungen: „Im Sommer findet an jedem Wochenende eine andere Veranstaltung statt, allein einen passenden Termin zu finden, ist gar nicht so einfach", musste Andrea Gebhard feststellen, die in München als Vertreterin ihrer Mitschüler den Förderpreis des Kultusministers in Empfang genommen hat. Und ihr Mitschüler Michael Herold erläuterte die nächsten Schritte des Projekts: Noch im Januar startet die Phase der Marketingkonzeption, so dass es spätestens zu Ostern an die praktische Realisierung des Geplanten gehen kann: „Dann sind wir so gut organisiert, dass uns nur noch das schlechte Wetter einen Strich durch die Rechnung machen kann", so Herold zuversichtlich.

Stadtwerke sind ein vielfältiger Partner
„Wir haben einen Partner gesucht, der sich in Ausbildungsthemen stark engagiert und unseren Schülern als potenzieller späterer Arbeitgeber ein breites Tätigkeitsspektrum bietet. Zudem sollte auch im Projekt der Einblick in möglichst viele Arbeitsbereiche möglich sein, so Losgar bei der Preisverleihung mit dem Kultusminister in München. „Für uns ist ein P-Seminar eine große Kraftanstrengung, die sich lohnt", betonte Christian Neumann, der als Abteilungsleiter Zentrale Dienste zugleich Personalchef der Stadtwerke ist: „Mit der Institution P-Seminar können wir nicht nur für unsere Dienstleistungen werben, sondern auch auf die Attraktivität der Stadtwerke als Arbeitgeber aufmerksam machen."

Mit dem Förderpreis des Kultusministeriums wurden 21 P-Seminare aus ganz Bayern ausgezeichnet, das Bamberger Projekt des Dientzenhofer Gymnasiums zähle, so die Organisatoren, zu den „besonders förderungswürdigen Projekten", die mit jeweils 500 Euro für die Schüler dotiert sind. Insgesamt wurden in München 21 Projekte ausgezeichnet. Neben dem Bamberger Projekt waren dies aus Oberfranken ein Projekt des Jean-Paul-Gymnasiums, Hof, sowie ein Projekt des Selber Walter-Gropius-Gymnasiums.

STWB Stadtwerke Bamberg GmbH

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