Freibad Gaustadt eröffnet nach Generalsanierung wieder vollständig

(vom 29.05.2009)

Nicht nur Bambergs Bürgermeister Werner Hipelius zeigte sich beeindruckt von dem Ergebnis, auch das Echo der anderen Gäste bei der Eröffnung des Freibades Gaustadt war durchweg positiv. Innerhalb von zwei Halbjahren haben die Stadtwerke Bamberg das Freibad am Michelsbergerwald komplett saniert und modernisiert. Mit einer Feier und buntem Programm für die Badegäste begann am Freitag, 29. Mai, im Freibad Gaustadt die Sommersaison. Für die gute Erreichbarkeit sorgt die Buslinie 16. Diese fährt ab 29. Mai wieder die Sommerroute.

Im ersten Bauabschnitt im Winter 2007/2008 erneuerten die Stadtwerke den Hochbau mit den Funktionsbereichen, wie Duschen und WC-Anlagen und dem neuen Kiosk. Die Freigabe für den zweiten Bauabschnitt erteilte der Aufsichtsrat mit der Genehmigung des Budgets von 2,2 Mio. Euro im Frühjahr letzten Jahres. Gleichzeitig stimmte er dabei einer Sanierungslösung zu, die es den Stadtwerken erlaubt, das Bad als Ganzes zu erhalten. Denn um die für den Betrieb und die Instandhaltung nötigen finanziellen Mittel auch in Zukunft stemmen zu können, musste eine kostengünstige Sanierungslösung gefunden werden. „Mit dem Beschluss, die Fläche des Nichtschwimmerbeckens zu verkleinern, wurde ein Kompromiss gefunden, der alle zufrieden stellt", erklärt Hipelius.

Christoph Jeromin, Sachgebietsleiter Bäder bei den Bamberger Stadtwerken, bringt das Ergebnis der Umbaumaßnahmen auf den Punkt: „Wir haben den Charme des über 50 Jahre alten Bades erhalten und gleichzeitig die Funktionalität und den Komfort für die Gäste erhöht." Gleich am Eingang befindet sich ein neuer Kassenautomat. „Dieser ist mit einem hochmodernen System ausgestattet, das später auch im neuen Hallenbad zum Einsatz kommen wird und die Nutzung von Kombikarten ermöglicht", verrät Jeromin. Komplett erneuert und modernisiert wurden auch die Anlagen zur Wasseraufbereitung. Deren Druckfilter fanden in dem alten Kioskgebäude Platz. Das Schwimmerbecken ist in seiner bisherigen Form und Größe erhalten geblieben und wurde mit einer neuen Folie ausgekleidet. Die Sprungtürme wurden erneuert und die Rutsche am Nichtschwimmerbecken wieder aufgestellt. Auf der Ebene des Nichtschwimmerbeckens befindet sich nun auch das Kinderplanschbecken. Letzteres lädt mit neuem Spielgerät zum Planschen ein. Durch die Kombilösung vergrößert sich die Grün- und Liegfläche am Fuß des Beckenbereichs. Noch mehr Platz zum Sonnenbaden schafft eine treppenartige Sitz- und Liegefläche, die beide Becken voneinander trennt. Die Becken erreichen die Badegäste künftig über vier Durchschreitebecken. Die Wasserrinne rund um das Schwimmerbecken ist verschwunden. Dort wurden Gräser und Büsche zur Wegbegrenzung gepflanzt. Auch diese Maßnahme trägt dazu bei, dass das Bad insgesamt noch grüner wird und seinem Ruf als ruhiges und naturnahes Familienbad gerecht bleibt.

Einen besonderen Dank sprachen Christoph Jeromin und Bürgermeister Werner Hipelius den beteiligten Unternehmen aus: „Ihnen ist es zu verdanken, dass wir die veranschlagten Kosten und den Zeitrahmen trotz des kalten Winters einhalten konnten." Bei der Auftragsvergabe bevorzugen die Stadtwerke Unternehmen aus der Region. „Die Unterstützung des Mittelstands und der Unternehmen vor Ort ist den Stadtwerken als regionales Dienstleistungsunternehmen ein besonderes Anliegen", ergänzt Jeromin.

Stadtwerke Bamberg
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