Fuchs-Park-Stadion bekommt Flutlichtanlage

(vom 28.10.2009)

Finanzsenat spricht sich für Contracting-Vertrag mit Stadtwerken aus

Das Bamberger Fuchs-Park-Stadion bekommt eine moderne Flutlichtanlage. Der Finanzsenat der Stadt Bamberg sprach sich in seiner Sitzung am heutigen Dienstag mehrheitlich für den Abschluss eines Contracting-Vertrags mit den Stadtwerken Bamberg aus.
Der Vertrag sieht vor, dass die Stadtwerke Bamberg im Auftrag der Stadt Bamberg die Beleuchtungsanlage errichtet und betreibt. Die Stadt zahlt dafür den Stadtwerken 25 Jahre lang jährlich 61.492 Euro. Darin sind die jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten von 5.442 Euro bereits enthalten. Der Stadtrat muss der Empfehlung des Finanzsenats in seiner Sitzung am Mittwoch, 28. Oktober, noch zustimmen.
In einem weiteren Vertrag verpflichtet sich der 1. FC Eintracht Bamberg als Hauptnutzer der künftigen Anlage gegenüber der Stadt Bamberg, sich mit einem Betrag von 250.000 Euro an den Gesamtkosten von 840.000 Euro zu beteiligen. Die Baumaßnahmen sollen bis zum Sommer 2010 beendet sein.
Eine Flutlichtanlage mit einer Mindestleuchtstärke von 500 Lux wird vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für Spiele der Regionalliga zwingend vorgeschrieben. Derzeit spielt die erste Mannschaft des 1. FC Eintracht Bamberg mit einer Ausnahmegenehmigung im Fuchs-Park-Stadion. Der DFB hat allerdings bei der Lizenzvergabe unmissverständlich erklärt, dass diese Ausnahmegenehmigung auf die laufende Spielzeit begrenzt ist.
Zu Beginn der laufenden Fußball-Saison wurden die Stehränge des Fuchs-Park-Stadions dank der Unterstützung durch zwei Sponsoren, darunter die Bäckerei Fuchs, regionalliga-tauglich modernisiert. Bereits 2008 war von der Stadt Bamberg eine neue Haupttribüne mit 1.000 Sitzplätzen errichtet worden.
„Ich freue mich sehr, dass mit der neuen Flutlichtanlage das Fuchs-Park-Stadion das modernste Stadion in ganz Oberfranken sein wird", sagte der für Sport zuständige Bamberger Bürgermeister Werner Hipelius. „Bamberg wird dadurch künftig auch in den Genuss von weiteren sportlichen Großereignissen kommen, wie zum Beispiel Juniorenländerspiele." Hipelius machte klar, dass angesichts der Haushaltslage eine Finanzierung der notwendigen Investitionskosten aus städtischen Mitteln nicht möglich gewesen wäre. „Mit Hilfe der Stadtwerke Bamberg haben wir nun eine Lösung gefunden, durch die wir bei überschaubaren Kosten die Auflagen des DFB erfüllen können. Außerdem haben wir vereinbart, dass wir im Falle einer Besserung der Finanzlage den Restbetrag jederzeit bezahlen können."
Hipelius bedankte sich zudem bei den Vereinsverantwortlichen des 1. FC Eintracht Bamberg, die sich bereit erklärt hatten, sich an den Kosten für die Flutlichtanlage zu beteiligen. „Das Stadion ist auf dem DFB geforderten Niveau, nun muss nur noch der Verein seine Regionalliga-Tauglichkeit nachweisen", fügte Hipelius mit Blick auf die derzeitigen Turbulenzen beim fußballerischen Aushängeschild der Stadt Bamberg hinzu.

Auskünfte zum Thema:
STADT BAMBERG, Pressestelle - Dr. Franz Eibl
Rathaus Maxplatz, Maximiliansplatz 3, 96047 Bamberg
Tel.: 0951/87-1820, Fax: 87-1960, E-Mail: franz.eibl @stadt.bamberg.de

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