Gasversorgung in Bamberg sicher

(vom 07.01.2009)

„Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht für Bamberg keine Einschränkung in der Gasversorgung", bestätigt Horst Ziegler, Abteilungsleiter Marketing/Vertrieb der Stadtwerke Bamberg gegenüber der Presse.

Die Stadtwerke Bamberg beziehen Gas über die Einkaufgenossenschaft enPlus von der Wingas. Da das Erdgas der Wingas überwiegend über Fernleitungen aus Weißrussland und nicht über die Ukraine importiert wird, habe die Wingas bisher keine Liefereinschränkungen feststellen können, so Ziegler. Zudem betreibt die Wingas mit einem Volumen von 6,8 Milliarden Kubikmetern m3 die größten Gasspeicher in Westeuropa und ist somit in der Lage, Lieferschwankungen entsprechend auszugleichen.

Das gesamte Speichervolumen in Deutschland hat eine Reichweite von circa 75 Tagen. Sollte kein Gas mehr nach Deutschland gelangen, kann die Bundesrepublik aus diesem Vorrat versorgt werden. „Jedoch beziehen wir nur ein Drittel unseres Gases aus Russland. Aus Norwegen, den Niederlanden und eigenen Quellen werden die anderen zwei Drittel unserer Versorgung sichergestellt" beruhigt Ziegler. „Das bedeutet, dass die tatsächliche Reichweite bei einem Lieferengpass sogar länger als 75 Tage reichen würde."

Die beiden Gasbehälter der Stadtwerke sind nicht für den Ausgleich bei Lieferengpässen vorgesehen. Sie dienen der Leistungsoptimierung und überbrücken die Gasversorgung bei Störungen. In den beiden Behältern befinden sich circa 46.000 m3 Gas. An einem kalten Tag würde diese Menge für ungefähr zwei Stunden reichen.

Stadtwerke Bamberg
Energie- und Wasserversorgungs GmbH

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