Gerüstaufbau für Reparaturarbeiten beim Hallenbad am Margaretendamm

(vom 22.01.2009)

Der Badebetrieb wird nicht beeinträchtigt

Am morgigen Freitag beginnen die Gerüstaufbauten beim Hallenbad für die Reparatur des Dachvorbaus an der Glasfassadenseite im Außenbereich. Aufgrund der extremen Temperaturen in diesem Winter und des beim Badbetrieb entstehenden Wasserdampfs wurde die Unterkonstruktion des Vordaches soweit geschädigt, dass sich bereits Holzteile gelöst haben. Um weiteres Herauslösen zu verhindern wird ein Gerüst für die Reparaturarbeiten aufgestellt. Der Badebetrieb kann dabei fortgeführt werden.

Bei den routinemäßigen Überprüfungen der Dachkonstruktion des Hallenbades am Margare­tendamm sind Schäden am Dachbereich der Fensterfassadenseite entdeckt worden. Diese regelmäßigen Inspektionen werden neben der jährlichen Großkontrolle, seit dem statischem Gutachten im Jahre 2005 und den Stahlträgereinbauten als Verstärkungsmaßnahme im Sommer 2006, durchgeführt.

Ursache für die Schäden ist die alte Bauweise der Außenhülle. Durch die schlechte Dämmung sowie die hohe Luftfeuchtigkeit, die aus dem Bad entweicht, bildet sich an den kalten Stellen der Wandverkleidungen und im auskragenden Dachbereich Tauwasser. Die kontinuierlichen Beobachtungen haben gezeigt, dass sich die Tauwasserbildung in den letzten Jahren verstärkt hat. Die zuletzt anhaltende Witterung hat dazu geführt, dass sich an der Fassade bis zu einem halben Meter lange Eiszapfen bildeten, die aufgrund wegen ihres Gewichtes Holzeile herausgebrochen haben. Auch wenn der darunter liegende Balkon nicht von Badbesuchern betreten werden darf, sollen mit den Reparaturarbeiten Folgeschädigungen an der Dachkonstruktion vermieden und insbesondere Gefahrenpotentiale für das Personal ausgeschlossen werden.

Auch wenn die Gebäudestatik durch diese Schäden nicht betroffen ist, beweist dies, „dass das Inspektionsprogramm funktioniert. Mit den folgenden Instandsetzungsmaßnahmen können wir dafür sorgen, dass bis zur Eröffnung des neuen Hallenbades, Ende 2011, ein sicherer Badebetrieb gewährleistet wird", so Geschäftsführer Klaus Rubach.

Stadtwerke Bamberg
Bäder GmbH

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