Hainbad-Dialog: Stadtwerke informieren über den Stand der zukünftigen Betriebsvarianten - Fahrplan steht.

(vom 30.09.2009)

In der Frage um mögliche Betriebskonzepte für das Hainbad haben die Stadtwerke Bamberg am Dienstag Vertreter der „Freunde des Hainbads e. V." sowie der „Interessengemeinschaft Hainbadfreunde" über den Stand der Planungen und die weiteren Schritte informiert. „Unser oberstes Ziel ist die Erhaltung des Hainbads", so Bäderchef Christoph Jeromin. Wunsch der Hainbadfreunde ist dabei in jedem Fall, das Baden in der Regnitz zu ermöglichen, ohne den Betreiber einer Haftungsproblematik auszusetzen.

Auf dem Weg zu diesem Wunschziel überprüft die Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH derzeit - gemeinsam mit renommierten Planungsbüros und Gutachtern - die Machbarkeit fünf verschiedener Betriebsmodelle. „Hierbei handelt es sich um alle aktuell denkbaren Alternativen", so Jeromin. Um keine Zeit zu verlieren, prüfe man die Betriebsmodelle parallel zur Entscheidung des Stadtrats zum Badeverbot in der Regnitz. Bekanntlich wird als Grundlage hierfür derzeit durch die Stadt Bamberg ein Monitoring durchgeführt, bei dem u. a. auch die Wasserqualität in der Regnitz geprüft wird. Erste Ergebnisse des Monitorings sind im Internet unter www.bamberg.de, www.stadtwerke-bamberg.de und www.hainbad.info verfügbar.

Neben dem Betrieb durch einen Verein oder einen privaten Pächter wird von den Stadtwerken auch untersucht, ob das Hainbad zukünftig als offene Badestelle ohne Eingangskontrolle und Eintrittsgeld zugängig sein kann. Weitere Alternativen sind der Betrieb als Flussbad durch die Stadtwerke bzw. die Überarbeitung des aktuellen Betriebskonzepts. „Bei der Klärung der juristischen Fragestellungen ist nicht entscheidend, wer zukünftig das Hainbad betreiben wird, sondern in welcher Form es betrieben wird. Egal ob von einem Verein, einem Pächter, der Stadt oder den Stadtwerken - unterm Strich gelten für alle Betreiber die gleichen haftungsrechtlichen Rahmenbedingungen."

In diese Überprüfungen fließen auch Fragestellungen zu den Investitionskosten und den Kosten des laufenden Betriebs Informationen über die Dauer etwaiger notwendiger Umbaumaßnahmen ein. Am Dienstag konnten die beteiligten Planungsbüros bereits erste Entwurfsskizzen präsentieren.

Christiane Hartleitner von der „Interessengemeinschaft Hainbadfreunde" unterstrich bei dem Vor-Ort-Termin die Forderungen der Initiative: „Wir wollen das Hainbad wie es war - mit der Möglichkeit, in der Regnitz zu schwimmen, einem Becken, in dem die Kinder das Schwimmen lernen können und einem Kümmerer, der sich für's Bad verantwortlich fühlt." Auch Erich Bischof, Vorsitzender der Hainbadfreunde e. V., signalisierte Gesprächsbereitschaft: „Wir sehen die juristischen Notwendigkeiten und hoffen auf eine gute Lösung für Bamberg."

Die Stadtwerke Bamberg werden die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zu den verschiedenen Betriebsvarianten am 29. Oktober dem Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH vorstellen. Am 25. November sollen sie im Stadtrat diskutiert werden - gemeinsam mit den Zwischenergebnissen des vom städtischen Umweltamt durchgeführten Monitorings.

Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH

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