Spatenstich für Bambados

(vom 27.07.2009)

Am Montag war es soweit: Der erste Spatenstich für das neue Hallenbad auf dem Gelände an der Pödeldorfer Straße wurde gesetzt. Damit gaben Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke, Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, Klaus Rubach, gemeinsam mit Projektleiter Christoph Jeromin und Boris Schlörb, Planer und Architekt des Planungsbüros Rohling AG den Startschuss für die Bauarbeiten eines der wichtigsten Großprojekte der Stadt und Stadtwerke Bamberg.

Spatenstich Bambados

Ihre Freude über den Baubeginn des neuen Hallenbades ließen sich Oberbürgermeister Andreas Starke und Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach anmerken. „Was bisher nur auf Papier und in den Köpfen vorhanden war, wird jetzt greifbar", so Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach. Beide bezeichneten den Bau des ersten Familien-, Freizeit und Sportbades, das nach Passivhaus-Standard geplant wurde, als wichtiges Projekt für die Zukunftsfähigkeit Bambergs. „Damit decken wir einerseits die gestiegenen Bedürfnisse der Familien, Vereine, Schulen und der Universität, andererseits trägt die ökologische Bauweise des Hallenbades wesentlich zum Umweltschutz vor Ort bei", so Oberbürgermeister Starke.

Das Bad ist eine nachhaltige Aufwertung für die ganze Region. Davon profitiert auch heimische Wirtschaft, die sich im Rahmen des Vergabeverfahrens des Hallenbadprojektes beteiligen kann. Finanzielle Erleichterung für die veranschlagten Kosten des Bades in Höhe von 31,8 Millionen Euro erhoffen sich die Stadtwerke durch unterschiedliche Fördermittel auf Bundes- und Landesebene. „Wir haben bereits Zusagen über Fördermittel in Höchstbeträgen bekommen", freut sich Rubach.

Planungsgrundlage des neuen Hallenbades Bambados ist die Vereinigung der Aspekte Familienfreundlichkeit, Sportlichkeit und Ökologie unter dem Dach eines Freizeitbades. Für die Umsetzung des Konzepts arbeiten die Stadtwerke Bamberg mit dem Planungsbüro Rohling AG (pbr) in Osnabrück und dem Passivhaus Institut in Darmstadt (PHI) zusammen. Das PHI begleitet die Planungs- und Baufortschritte des Hallenbades und wird mit Hilfe eines Monitoringsystems die Betriebsdaten des Bades auch nach der Inbetriebnahme überwachen und optimieren. „Mit unserem Vorhaben, das Bambados nach Passivhaus-Standard zu bauen, setzen wir Maßstäbe im Hallenbadbau, der in ganz Europa Nachahmer finden wird", ist sich Rubach sicher. Beweis für seinen Vorbildcharakter ist die Auszeichnung des Architekturkonzepts schon im Vorfeld des Baus. Das Projekt „Bambados" gehörte im Wettbewerb „Gebäude der Zukunft - Architektur mit Energie", der von der Forschungsinitiative „Energieoptimiertes Bauen" (EnOB) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ausgeschrieben wurde, zu den zehn Preisträgern von insgesamt 59 eingereichten Beiträgen. Als „ehrgeiziges und gestalterisch herausragendes Neubaukonzept mit optimiertem Gebäude- und Energiekonzept" wurde das Bamberger Hallenbadprojekt gelobt.

In einem Bautagebuch auf der Internetseite www.bambados.de können Interessierte den Baufortschritt des Hallenbades verfolgen.

Abgeschlossene Meilensteine

-   Baumpflanzung mit FES und Vertretern der Stadt (November 2008)
-   Rodung des Baugeländes (Dezember 2008)
-   Einreichung des Bauantrages (Dezember 2008)
-   www.bambados.de geht online (Februar 2008)
-   Genehmigung des Bauantrages (März 2009)

Die weiteren Meilensteine
-   Vergabe der Ausschreibungen
-   Aushebung der Baugrube und Erstellung von 600 thermisch isolierten Bohrpfählen (ab August 2009)
-   Grundsteinlegung (I. Quartal 2010)
-   Eröffnung des Bades (IV. Quartal 2011)

Stadtwerke Bamberg
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