Stadtwerke schließen Sicherheitslücke im Hainbad

(vom 06.08.2009)

Der Betrieb des Hainbads war am 30. Juli Thema der Aufsichtsratsitzung der Stadtwerke Bamberg. Während die Stadtwerke derzeit die rechtlichen Fragen und unterschiedlichen Betriebsmöglichkeiten prüfen, wird der aufsichtlose Betrieb diesen Sommer weitergeführt. Um das Gefahrenpotenzial für die kleinen Gäste zu minimieren, erteilte der Aufsichtsrat den Stadtwerken den Auftrag, das Holzgeländer an seinen Enden mit Holzplanken zu sichern. Die Maßnahme stimmten die Stadtwerke am heutigen Donnerstag, 6. August, mit dem Verein „Freunde des Hainbades Bamberg" und der Interessensgemeinschaft Hainbad ab.

In der Stadtratssitzung vom 24. Juni 2009 hatten die Stadtwerke Bamberg den Auftrag erhalten, verschiedene Betriebsvarianten des Hainbades zu prüfen und die offenen haftungsrechtlichen Probleme zu klären. Bis die juristischen Fragen geklärt sind, bleibt das Badeverbot bestehen und die Stadtwerke stellen den Gästen das Hainbad ohne Aufsicht zur Verfügung. Darüber hinaus arbeiteten die Stadtwerke in Abstimmung mit dem Verein „Freunde des Hainbades Bamberg" und der Interessensgemeinschaft Hainbad für die Sommersaison 2009 eine provisorische Lösung für das Planschbecken aus. Um kurzfristig eine Planschmöglichkeit für Kinder zu schaffen, die ohne Aufsichtspersonal betrieben werden kann, befüllten die Stadtwerke das Becken mit Sand und installierten Wasserspielzeug in der Umlaufrinne. „Die Kinder haben das Wasserspielzeug gut angenommen und auch Erwachsene finden dort Abkühlung. Vor allem die Schlange ist „der Renner" bei den jungen Gästen", freut sich Christoph Jeromin, Sachgebietsleiter Bäder bei den Stadtwerken Bamberg.

In der Aufsichtsratsitzung der Stadtwerke am 30. Juli stellten die Stadtwerke die bisherigen Prüfungsschritte vor: „Derzeit erörtern wir mit einem Fachplaner die möglichen Betriebsvarianten. Mit dem Bürgermeisteramt stimmen wir das weitere Vorgehen über das gewünschte juristische Gutachten ab. Bis wir alle rechtlichen Fragen gewissenhaft geklärt haben, werden jedoch noch einige Monate vergehen", erläutert Jeromin. Währenddessen bleibt das Badeverbot bestehen und das Hainbad wird ohne Aufsicht betrieben. Die Kinder können weiterhin auf dem Wasserspielsplatz planschen und sich abkühlen. Problematisch sahen die Stadtwerke und Aufsichtsräte die Gewährleistung der Sicherheit für die jungen Hainbadgäste. Denn an den beiden Außenseiten des Stegs verhindern lediglich Seile den Einstieg in den Fluss. „Vor allem in der Nähe zum Wasserspielplatz besteht die Gefahr, dass kleine Kinder unbeabsichtigt über die für Kinder unzureichend gesicherten Treppen in die Regnitz gelangen könnten", so der Einwand Christoph Jeromins, Sachgebietsleiter Bäder. Deshalb beauftragte der Aufsichtsrat die Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH in seiner Sitzung vom 30. Juli, den Zugang zum Fluss mit weiteren Holzplanken zu sichern. Die städtische Rechtsabteilung hat ihr Einverständnis mit den vorgesehenen Maßnahmen erklärt.

„Um auch diese Maßnahme im Vorfeld mit den Hainbadbesuchern abzustimmen, haben wir den Verein „Freunde des Hainbades Bamberg" sowie die Interessensgemeinschaft zu einem Informationsgespräch eingeladen", erklärt Jeromin.

Stadtwerke Bamberg
Bäder GmbH

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