Stadtwerke senken Gaspreise

(vom 12.08.2009)

Die seit der zweiten Jahreshälfte 2008 gesunkenen Ölpreise wirken sich mit mehrmonatiger Verzögerung auch auf die Erdgaspreise aus. Die Stadtwerke Bamberg müssen damit weniger für den Einkauf dieses Energieträgers ausgeben und der Versorger gibt diese Einsparungen an seine Kunden weiter: Zum 1. Oktober 2009 sinken die Gastarife um 0,20 Cent brutto pro Kilowattstunde. Für die Monate Oktober bis Dezember 2009 erhalten die Kunden einen zusätzlichen Bonus von 0,60 Cent brutto pro Kilowattstunde.

Durchschnittlich ergibt sich damit eine Ersparnis von insgesamt 6,2 Prozent. Die Bewohner eines Einfamilienhauses mit einem typischen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr zahlen künftig monatlich 7 Euro weniger. Bei einer Etagenwohnung mit einem Verbrauch von 10.000 Kilowattstunden jährlich beträgt die monatliche Ersparnis 3,50 Euro. Die Stadtwerke hatten den Gaspreis bereits zum 1. Februar um 4 Prozent und zum 1. April um 14,7 Prozent gesenkt. Im Juli blieben die Preise konstant. „Die Verbraucher profitieren seit Jahresbeginn von einer Gaspreissenkung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr", rechnet Stadtwerke-Geschäftsführer Klaus Rubach vor. Trotz bereits gestiegener Ölpreise gehen die Stadtwerke weiterhin davon aus, dass sie die Gaspreise bis Ende März 2010 - also die komplette Heizperiode - konstant halten können.

Für regionales Engagement ausgezeichnet
„Mit der Preissenkung reagieren wir auf den Rückgang unserer Bezugskosten. Dadurch entlasten wir die Betriebe sowie Bürgerinnen und Bürger und tragen zu einer positiven Entwicklung der Region bei. Diese liegt uns als regional verwurzeltes Unternehmen besonders am Herzen", so Rubach. Für ihre Verbundenheit mit der Stadt und Region Bamberg sowie den kurzen Draht zu den Kunden hat das unabhängige Energieverbraucherportal die Stadtwerke Bamberg mit dem Siegel „TOP-Lokalversorger 2009" im Bereich Gas und Strom ausgezeichnet. Bei der Bewertung fließen neben dem Preis auch das Engagement für die Umwelt und Region sowie die Servicequalität ein. Als Beispiele zählt Rubach die Aktivitäten im sozialen und kulturellen Bereich sowie die Förderung des Ausbaus regenerativer Energien in Bamberg auf. Unter anderem treiben die Stadtwerke auf den eigenen Gebäuden und gemeinsam mit verschiedenen Partnern wie die US-Army oder die Robert-Bosch GmbH die Erzeugung von Strom mit Photovoltaikanlagen voran. „Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden in Form persönlicher Beratung, kostenloser Broschüren und zahlreicher Spartipps beim Energiesparen", erklärt Peter Palatzky, Energieberater bei den Stadtwerken Bamberg. Denn trotz derzeit sinkender Preise sei das Energiesparen weiterhin eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben.

Stadtwerke Bamberg
Energie- und Wasserversorgungs GmbH

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(Quelle: www.energieverbraucherportal.de )

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