Verkehrsfreigabe der ersten barrierefreien Bushaltestelle am Wilhelmsplatz

(vom 03.11.2009)

Die Stadtwerke Bamberg Verkehrs- und Park GmbH und die Stadt Bamberg haben den Fahrgästen am Dienstag die erste barrierefreie Bushaltestelle Bamberg übergeben. An der Übergabe nahmen auch der oberfränkische Bezirksgruppenleiter Richard Ramer vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenverband und die Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg Nicole Orf teil. Oberbürgermeister Andreas Starke und Peter Scheuenstuhl, der Leiter der Verkehrbetriebe der Stadtwerke Bamberg, unterstrichen beide in ihren Grußworten die Wichtigkeit des barrierefreien Öffentlichen Personennahverkehrs in Bamberg.
„Wir müssen die Barrieren und Hürden in unserer Gesellschaft abbauen, damit auch Menschen mit einem Handicap so normal wie es geht am alltäglichen Leben teilhaben können." Oberbürgermeister Starke brachte es auf den Punkt. Kein Mensch dürfe ausgegrenzt werden, im Gegenteil: Jeder Mensch müsse in seiner Individualität akzeptiert werden und in vollem Umfang an der Gesellschaft teilhaben können. Dazu müssten die nötigen Voraussetzungen geschaffen werden. Dies habe der Entsorgungs- und Baubetrieb Bamberg (EBB) im Zuge der Kanalsanierung am Wilhelmsplatz in vorbildlicher Weise getan. „Die erste barrierefreie Bushaltestelle ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung", betonte OB Starke. Im nächsten Jahr sollen mit der Sanierung der Gaustadter Hauptstraße auch diese Haltestelle barrierefrei ausgebaut werden.
Peter Scheuenstuhl pflichtete den Aussagen des Oberbürgermeisters bei und erläuterte die technischen Hintergründe des neuen Busteigs am Wilhelmsplatz. Sehr wichtig seien die 18 Zentimeter hohen Bordsteine, im Fachjargon „Kasseler Sonderbord" genannt, die es dem Busfahrer ermöglichen, bis auf wenige Zentimeter an den Bussteig heranzufahren. Ebenfalls neu an dieser Haltestelle sind nach Scheuenstuhls Worten die so genannten taktilen Bodenindikatoren. Sehbehinderte und Blinde erkennen anhand dieser geriffelten Bodenplatten, dass sie hier für das Einsteigen in den Bus an der richtigen Stelle befinden.
Starke und Scheuenstuhl betonten, dass sich die Stadt Bamberg und Stadtwerke Bamberg auch in Zukunft für mehr Barrierefreiheit in Bamberg einsetzen werden.

Stadtwerke Bamberg Verkehrs- und Park GmbH

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