„Bambados“-Baustelle geht in die Winterpause

(vom 20.12.2010)

Zum Start der Winterpause auf Bambergs „karibischster Baustelle" für das neue Familien- und Sportbad Bambados sind 93 Prozent der Rohbauarbeiten abgeschlossen - mehr als 7.000 Quadratmeter Betonfläche wurden bereits gegossen. „Jetzt fehlen nur noch rund 400 Quadratmeter Betondecke über dem Eingangs- und dem Saunabereich", sagte Projektleiter Christoph Jeromin von den Stadtwerken Bamberg am Montag. Die Winterpause war wegen des frühen und harten Wintereinbruchs notwendig geworden, der zu Verzögerungen im Bauablauf führt.

Ursprünglich war geplant, das „Bambados" bis zum Wintereinbruch wetterfest zu machen damit der Innenausbau auch bei Schnee und Eis fortgeführt werden kann. „Allerdings hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht", so Jeromin am Montag: Erst war es der starken Regen, der in der letzten Novemberwoche den Ausbau des Daches verzögerte. Dann musste Anfang Dezember wegen der ungewöhnlich kalten Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt der Rohbau eingestellt werden, der ursprünglich bis Weihnachten abgeschlossen sein sollte. „Nach dem Starkregen im August ist das die zweite Schlechtwetter-Periode, die uns Bauchschmerzen bereitet", so Jeromin. Im Sommer war zweimal Wasser in Bereiche des „Bambados"-Untergeschosses eingedrungen und hatte den Fortschritt der Bauarbeiten verzögert. „In den vergangenen Wochen haben die Bauarbeiter unter den besonders schweren Witterungsverhältnissen alles gegeben", lobt Jeromin das Engagement der auf der „Bambados"-Baustelle tätigen Firmen, die am 10. Januar ihre Arbeit wieder aufnehmen werden. Eine Baustellenheizung wird dann dafür sorgen, dass die Handwerker in dem provisorisch abgedichteten Gebäude bei Plusgraden arbeiten können. Jeromin hofft, dass dann auch die Rohbauer wieder ihre Tätigkeit aufnehmen und die restlichen Stahlbetonarbeiten abschließen können. Die Schwimmerinnen und Schwimmer aus der Region können sich nach wie vor auf eine Eröffnung des „Bambados" im vierten Quartal des kommenden Jahres freuen. „Wir setzen alles daran, diesen Termin einzuhalten", so Jeromin.

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