Offizielle Inbetriebnahme: Wasser marsch im neuen Hochbehälter West an der Altenburg

(vom 11.12.2015)

Drei Monate früher als geplant und nach nur 18 Monaten Bauzeit haben die Stadtwerke Bamberg an diesem Freitag ihren neuen Trinkwasser-Hochbehälter an der Altenburger Straße offiziell in Betrieb genommen. Mit dem 8.500 Kubikmeter fassenden komplett unterirdisch erbauten Trinkwasserbehälter  sichern die Stadtwerke ab, dass auch an heißen Tagen mit hohem Wasserverbrauch immer genügend Vorräte vorhanden sind und das Wasser mit ausreichendem Druck aus der Leitung kommt.

Der neue Wasserspeicher ersetzt vier alte Hochbehälter auf dem Stephansberg, dem Jakobsberg, an der Altenburger Straße (oberhalb des jetzigen Standorts) und nahe der Villa Remeis, die nicht mehr auf dem neusten Stand der Technik bzw. baufällig sind. Das Bauwerk ist 60,40 Meter breit und 36,70 Meter lang. Es ist vollständig mit einer bis zu 4,50 Meter hohen Erdschicht bedeckt, lediglich ein Einstiegsbauwerk in der Größe einer Doppelgarage lässt auf den unterirdischen Wasserspeicher schließen. Durch den Neubau wurden weder die Sichtachsen zwischen Dom, Michelsberg und Altenburg, noch die Hangneigungen entlang der Altenburger Straße beeinträchtigt, da die ursprüngliche Geländestruktur wieder hergestellt wurde. Der neue Hochbehälter liegt auf selber Höhe wie der bestehende Hochbehälter-Ost an der Pödeldorfer Straße auf der Kunigundenruh. Diese sohlegleiche Lage stellt sicher, dass das Wasser von beiden Seiten mit gleichem Druck in das Wasserleitungsnetz eingeleitet wird.

Dass der Trinkwasser-Hochbehälter noch in diesem Jahr – und damit drei Monate eher als ursprünglich geplant – in Betrieb gegangen ist, verdanken die Stadtwerke Bamberg auch den guten Witterungsverhältnissen. „Insbesondere bei den Betonier- und Erdarbeiten sind wir dadurch viel schneller voran gekommen“, freut sich Projektleiter Christoph Jeromin.  Während des Probebetriebs Ende November waren bereits alle relevanten Prüfungen  gemäß Trinkwasserverordnung abgeschlossen worden.

Oberbürgermeister Andreas Starke bedankte sich im Rahmen der Inbetriebnahme insbesondere bei den Nachbarn der Baustelle und Bewohnern des Berggebiets, die in den vergangenen 18 Monaten vor allem durch den Baustellenverkehr beeinträchtigt worden sind. Für den Aushub des Bodens sowie die Anlieferung von Baumaterialien und Beton waren insgesamt mehr als 4.000 Lkw-Fahrten notwendig.

16 Millionen Euro für eine nachhaltige Wasserversorgung

Um das „Lebensmittel Nummer 1“ weiterhin für alle Bambergerinnen und Bamberger günstig und in Spitzenqualität sicher stellen zu können, investieren die Stadtwerke Bamberg im Rahmen des Projekts „Wasser 2025“ insgesamt 16 Millionen Euro in die Wasserversorgung. Nach der Inbetriebnahme des neuen Wasserwerks im Frühjahr 2014 ist mit der Inbetriebnahme des Hochbehälters ein weiterer Meilenstein dieses Investitions­programms erreicht. Nächster Schritt in dem Investitionsprogramm ist die Sanierung des Leitungsnetzes, unter anderem zwischen der Sutte und dem Michelsberg.

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