Aufsichtsrat stellt Weichen für die Sanierung der Hainbadestelle

(vom 29.07.2016)

Nach der kommenden Sommersaison – ab Herbst 2017 – soll die Hainbadestelle einen neuen Holzsteg bekommen. Das hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg Bäder GmbH in seiner Sitzung am 28. Juli bekräftigt. Damit reagieren die Stadtwerke unverzüglich auf die Ergebnisse eines statischen Gutachtens, demzufolge der „Studentengrill" an seinen tragenden Bauteilen massiv beschädigt ist. Bei den baufälligen Kabinen des Umkleidetrakts wird keine Generalsanierung ins Auge gefasst, sondern lediglich das Instandhaltungsbudget erhöht. Ein möglicher weiterer Bauabschnitt ist nicht geplant.

Informationen zur Sanierung des Holzstegs:

Die im Wasser stehende hölzerne Unterkonstruktion des Stegs ist massiv beschädigt, weswegen die Sicherheit der Gäste in der Hainbadestelle nicht mehr dauerhaft und uneingeschränkt gewährleistet werden kann. Zukünftig soll der Steg von einer Stahlkonstruktion getragen werden, die balkonartig über die Wasserfläche hinausragt. Der Steg wird wie bisher ausschauen: Sowohl seine Form mit dem prägenden Kopfkeil, als auch seine hölzerne Oberfläche und das Holzgeländer bleiben unverändert. Der Baumbestand in der Hainbadestelle ist durch die Sanierung des Stegs nicht gefährdet. Die Kostenschätzung für den Steg beläuft sich auf rund 450.000 Euro, die erste Hauptsaison mit neuem Holzsteg soll planmäßig Anfang Mai 2018 starten.

Informationen zur Sanierung der Holzkabinen:

Dem statischen Gutachten zufolge sind auch die 80 Jahre alten Umkleidekabinen substanziell beschädigt. Es besteht die Gefahr, dass die Unterkonstruktion an vielen Stellen den Lasten nicht mehr standhält. Auch das Holzdach ist defekt, bei Regen läuft Wasser in die Kabinen. Statt einer Generalsanierung haben sich die Aufsichtsräte entschieden, höhere Budgets für die Instandhaltung der Kabinen zur Verfügung zu stellen. „Die Tatsache, dass in der Hainbadestelle nicht alles perfekt ist, macht den Charme der Anlage mit aus. Diesen Charme wollten wir unbedingt erhalten", so der Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Bamberg, Oberbürgermeister Andreas Starke. Damit ist zugleich nicht ausgeschlossen, dass in den kommenden Jahren aus Sicherheitsgründen einzelne Kabinen gesperrt und im Bedarfsfall saniert werden müssen.

Stadtwerke informieren transparent

Die Stadtwerke informieren auch auf ihrer Homepage unter www.stadtwerke-bamberg.de/hainbadestelle über den aktuellen Stand der Bemühungen um den Fortbestand der Hainbadestelle. Darüber hinaus wird es im Herbst eine Informationsveranstaltung geben, in der die Stadtwerke die Planungen persönlich vorstellen.

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