Gut für die Umwelt, bequem für die Fahrgäste - Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Bamberg erhält 7 neue Busse

(vom 18.04.2016)

Mit dem höchsten Abgasstandard und noch mehr Platz für Fahrgäste mit Gehhilfe, Rollstuhl oder Kinderwagen sind die sieben neuen Busse ausgestattet, die die Stadtwerke Bamberg jetzt in den Regelbetrieb aufgenommen haben. Sieben alte Fahrzeuge hat der Infrastrukturdienstleister dafür ausrangiert, so dass die Bamberger Busflotte jetzt zehn Prozent weniger Treibstoff benötigt und für Familien, Behinderte und ältere Kunden noch mehr Komfort bietet.

Beim Vergleich mit den Bussen der vorhergehenden Generation schneiden die neuen Fahrzeuge sowohl was den Fahrkomfort als auch die Umweltbilanz angeht gut ab. Was bei den vier neuen sogenannten Solobussen auffällt: Die Tür ganz hinten fehlt. Der Blick ins Innere zeigt, dass das ein echter Gewinn ist – denn während die  Fahrgäste sowieso regulär über die vordere Tür zusteigen und den Fahrschein zeigen, entsteht durch den Wegfall der hinteren Tür im mittleren Bereich ein weiterer Platz für Kinderwägen, Gehhilfen oder Rollstühle. Wird der nicht gebraucht, finden Fahrgäste dort weitere Sitzgelegenheiten. Bei allen Einstiegsbereichen wurde außerdem die Fahrgastfreundlichkeit erhöht: Eine LED-Leiste an der Bodenkante beleuchtet den Einstieg. Eine rote Markierung auf dem Boden vor dem Kassenbereich weist den Weg für einsteigende Gäste und kennzeichnet die für die Fahrer benötigte Freifläche für die Sicht nach außen. Den Rückspiegel kann der Busfahrer jetzt vom Fahrersitz aus elektrisch verstellen, so dass er eine noch bessere Sicht auf das Geschehen im Inneren hat.

 Kraftstoffverbrauch der Busflotte sinkt

Sowohl die drei Gelenkbusse als auch die vier Solobusse erfüllen die Abgasnorm Euro VI. Damit wächst die Zahl der Busse, die dem anspruchsvollsten Standard auf dem Markt entsprechen, auf zehn. Der Rest der 60 Busse ist nach dem EEV- (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) bzw. Euro-IV-Standard ausgestattet. Die Euro-VI-Fahrzeuge verfügen darüber hinaus über ein sogenanntes Rekuperationsmodul für die Energierückgewinnung beim Bremsen. Mit der neuen Motorentechnologie in Verbindung mit dem Rekuperationsmodul verbrauchen die Fahrzeuge ca. zehn Prozent weniger Treibstoff. Da im Gegenzug sieben alte Busse ausgemustert wurden, sinkt das Durchschnittsalter auf sieben Jahre.

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