Stadtwerke informieren über die notwendigen Arbeiten zur Sicherung der Hainbadestelle

(vom 19.07.2016)

Mit einem umfassenden Investitionsprogramm wollen die Stadtwerke Bamberg sehr behutsam und an den Wünschen aller Bürgerinnen und Bürger orientiert den Fortbestand der dringend sanierungsbedürftigen Hainbadestelle sichern. Dabei sollen Form, Oberfläche und Geländer des Holzstegs erhalten bleiben. Um Klarheit für eine Sanierung der Umkleidekabinen zu erhalten, soll eine denkmalpflegerische Detailstudie erstellt werden. Für die langfristige Entwicklung der Hainbadestelle wollen die Stadtwerke den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter intensivieren. Noch in diesem Herbst wird es erste Informationsveranstaltungen geben.

Ein Gutachten über den baulichen Zustand der Hainbadestelle hatte massive Beschädigungen an den tragenden Bauteilen des Holzstegs aufgezeigt. Auch die 80 Jahre alte Unterkonstruktion der Umkleidetrakte weist massive Beschädigungen an den tragenden Holzbauteilen auf. Weiter entsprechen die Ein- und Ausgangssituation über nur ein Drehkreuz, der Zugang für mobilitätseingeschränkte Gäste und Gäste mit Kinderwagen sowie die Zugänge und Zufahrten für Rettungsdienste nicht dem Bedarf der Hainbadestelle, die an heißen Sommertagen bis zu 2.000 Besucher zählt.

Die vom Aufsichtsrat der Stadtwerke in Auftrag gegebene Konzeptstudie zur Sanierung der Hainbadestelle sieht die behutsame Sanierung des Luft- und Sonnenbads in mehreren Bauabschnitten ab Herbst 2017 vor. Die Bauarbeiten sollen grundsätzlich in den Herbst- und Wintermonaten stattfinden, so dass der Sommerbetrieb der Hainbadestelle grundsätzlich möglich ist.

Die im Wasser stehende Unterkonstruktion des Stegs weist massive Beschädigungen auf. Angedacht ist es, eine Tragekonstruktion zu errichten, die über die Wasserfläche herausragt, so dass keine Verankerung in der Regnitz erfolgen muss. Die Konstruktion ist wie ein Balkon über Einzelfundamente im Uferbereich unter dem bestehenden Weg verankert. Der Steg soll ausschauen wie bisher: Sowohl seine Form mit der prägenden Kopfkeilform, als auch seine Oberfläche und das Geländer bleiben unverändert. Oberfläche und Geländer sollen wie bisher aus Holz gefertigt sein. Der Baumbestand in der Hainbadestelle wird weder durch die Sanierungen am Steg, noch durch weitere, dringend notwendige Bauarbeiten gefährdet sein.

Dem Aufsichtsrat wird empfohlen, in den Wirtschaftsplänen 2017 und 2018 Mittel für die Sanierung des Stegs bereitzustellen. Ziel ist es, die Sanierung bis zum Start der Sommersaison 2018 am 01.05. abzuschließen.

Auch bei den Umkleidekabinen müssen Unterkonstruktion, Kabinen selbst sowie das Dach der Umkleidekabinen grundlegend saniert werden. Teilweise hält der Boden der Holzkabinen aus dem Jahr 1935 den Belastungen nicht mehr Stand. Um den tatsächlichen Sanierungsbedarf an den Umkleidekabinen besser abschätzen zu können, wird dem Aufsichtsrat empfohlen, in seiner kommenden Sitzung am 28. Juli Mittel für eine Sanierungsstudie durch ein renommiertes Würzburger Büro für Denkmalpflege freizugeben. Die Kosten für diese Sanierungsstudie belaufen sich auf ca. 60.000 Euro. Auf Basis dieser Ergebnisse können Art und Umfang der Sanierungsarbeiten kalkuliert und abgewogen werden.

Im Zuge dieses Bauabschnittes sollen nach heutigem Planungsstand insbesondere die Eingangssituation in die Hainbadestelle verbessert werden. So soll es zukünftig getrennte Ein- und Ausgänge geben, um an heißen Tagen Staus am Drehkreuz zu vermeiden. Die Durchgänge sollen jeweils auch für Kinderwägen oder Rollstühle passierbar sein, so dass die heutige „Torregelung“ entfallen kann. Zusätzlich soll im südlichen Bereich der Anlage eine Zufahrt für Rettungswagen erfolgen, die auch zur Anfahrt des dortigen Lagers genutzt werden kann.

Für die langfristige Entwicklung der Hainbadestelle wollen die Stadtwerke den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter intensivieren. Aus diesen ergebnisoffenen Gesprächen mit den Besuchern, mit den Interessengruppen, der Politik und auch Fachbehörden erwarten die Stadtwerke wichtige Impulse für die Ausgestaltung eines möglichen weiteren Bauabschnitts. Noch in diesem Herbst soll es erste Bürgerveranstaltungen geben.

Stadtwerke informieren online

Die Stadtwerke informieren auch auf ihrer Homepage unter www.stadtwerke-bamberg.de/hainbadestelle über den aktuellen Stand der Planungen. Hier haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen und wichtige Anregungen zu geben.

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