Energie sparen in Küche & Bad

Energiespartipps für die Küche

Kochen

Prüfen Sie beim Kochen, ob Durchmesser von Topf und Herdplatte zusammenpassen. Wenn Sie einen Topf mit einem Durchmesser von 15 cm auf einer Kochplatte mit 18 cm erhitzen, verschwenden Sie 30 Prozent der Energie.

Verwenden Sie nur Töpfe und Pfannen mit ebenem Boden.

Schließen Sie Kochtöpfe und Pfannen stets mit dem passenden Deckeln. Lassen Sie die Deckel so lange wie möglich geschlossen: Topfgucken kostet Energie.

Wenn Sie das Kochen mit voller Leistung beginnen, schalten Sie rechtzeitig auf die benötigte Dauertemperatur zurück.

Stellen Sie Kochplatten oder -zonen etwas vor Ende der Garzeit ab. Die Restwärme wirkt einige Minuten nach.


Backen

Nutzen Sie Ihren Backofen möglichst voll aus: Bei Betrieb mit Umluft können Sie mehrere Ebenen belegen. Bei Ober- und Unterhitze lassen sich auf einer Ebene zum Beispiel zwei Kuchen backen.

Heizen Sie den Backofen nur in Ausnahmefällen vor.

Was für den Topfdeckel gilt, gilt für den Backofen erst recht: möglichst selten öffnen.

Schalten Sie den Ofen etwas vor Ende der Back- oder Bratzeit ab. Die Nachwärme reicht meist noch für fünf bis zehn Minuten.


Kühlschrank und Co.

Stellen Sie Gefriergeräte in möglichst kühlen, ungeheizten und gut belüfteten Räumen auf.

Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte auf keinen Fall neben Herd oder Heizung und setze Sie die Geräte keiner direkten Sonneneinstrahlung aus.

Halten Sie Lüftungsgitter von Kühl- und Gefriergeräten frei, damit die Abwärme schnell entweicht.

 

Energiespartipp Kühlschrank

Frau am Kühlschrank

Top-Tipp


Im Kühlschrank genügen 7 Grad, im Gefriergerät minus 18 Grad.
Am sparsamsten arbeitet eine Gefriertruhe, die etwa zu 70 Prozent gefüllt ist. Neue Gefriertruhen haben für halbe Füllungen eine Sparschaltung.

Stellen Sie nur abgekühlte und abgedeckte Lebensmittel in den Kühlschrank. Gefrieren Sie nur abgekühlte und gut verpackte Lebensmittel. So vermeiden Sie Reifbildung.

Schaffen Sie Übersicht in Kühlschrank und Gefriergerät: Langes Suchen bei offener Tür kostet viel Energie.

Wechseln Sie beschädigte Türdichtungen Ihrer Kühl- und Gefriergeräte sofort aus.

In der Gebrauchsanweisung Ihres Gefriergerätes steht, welche Mengen Sie auf einmal einfrieren können. Die „Super-Schaltung“ sollten Sie nur für sehr große Mengen nutzen.

Tauen Sie Ihren Kühl- und Gefrierschrank regelmäßig ab.

Wenn Sie in Urlaub fahren stellen Sie Ihren Kühlschrank auf die kleinste Stufe oder schalten Sie ihn aus. Falls Sie ihn ausschalten, lassen Sie die Tür offen, sonst droht Schimmelbildung.

Falls Sie einen neuen Kühlschrank anschaffen möchten, achten Sie auf die Größe: Ein Single benötigt etwa 100 bis 140 Liter, eine vierköpfige Familie rund 200 Liter.

Achten Sie bei Kühlgeräten auf die Energie-Effizienzklassen: A+++ bezeichnet die sparsamsten Geräte.

Hinterfragen Sie Ihre Gewohnheiten und Bedürfnisse: Benötigen Sie für die eine oder andere gute Flasche Wein wirklich einen zusätzlichen Weinkühlschrank?


Geschirrspüler

Beladen Sie Ihre Geschirrspülmaschine immer voll. Für den Strom- und Wasserverbrauch macht dies keinen Unterschied.

Vorspülen unter fließendem Wasser ist fast immer unnötig. Es genügt, grobe Essensreste zu entfernen.


Mikrowelle, Toaster, Eierkochen und mehr

Möchten Sie Flüssigkeiten wie Wasser oder Milch erhitzen, ist die Mikrowelle für Mengen bis zu einem halben Liter optimal. Bis zu einem Liter nutzen Sie einen Blitzwasserkocher, bei mehr als einem Liter den Herd.

Kochen Sie Eier im Eierkocher, statt im Topf. Der Herd braucht etwa 50 Prozent mehr Energie.

Eine Fritteuse frittiert bis zu 25 Prozent sparsamer als ein Elektroherd.

Ein Toaster mit Brötchenaufsatz spart beim Aufbacken bis zu 70 Prozent Strom gegenüber dem Backofen.

Wenn Sie Portionen bis 400 Gramm erwärmen oder garen, verwenden Sie die Mikrowelle. Sie benötigt hierzu weniger Strom als die Kochplatte.


Weitere Energiespartipps für die Bereiche

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