Enerneuerbare Energien bei den Stadtwerken Bamberg
Zukunftsweisende Energieerzeugung

Wir investieren vor Ort in erneuerbare Energien und moderne Kraftwerke

Wir nutzen unsere Innovationskraft
für wegweisende Energiekonzepte.

Integrierte Energie-, Wärme- und Mobilitätskonzepte

Wo früher mit schweren Maschinen und viel Energie Güter produziert wurden, entsteht überall in der Stadt Bamberg neuer Wohn- und Lebensraum (ERBA, Schaeffler, Megalith, Glaskontor etc). Wir entwickeln dafür nachhaltige Energie- und Verkehrskonzepte. Aktuell erarbeiten wir mit einem Konsortium aus Wissenschaft und Technik für die ehemalige Lagarde-Kaserne ein wegweisendes Strom-, Wärme- und Mobilitätskonzept, das deutschlandweit Beachtung findet.

Zum Projekt

Wir nutzen die strahlende Kraft
der Sonne zur Energiegewinnung.

Solaranlagen in Bamberg

Photovoltaikanlagen in Bamberg

Wir sind überzeugt, dass der Schlüssel zur Energiewende in der dezentralen Erzeugung von erneuerbarer Energie liegt. Deshalb haben wir unsere eigenen Dachflächen und die von Partnern ­­­­– wo ertragreich und möglich –mit Photovoltaikmodulen ausgestattet. Zusätzlich betreiben wir im niederbayerischen Schöfweg eine Anlage. Den Ausbau des Sonnenstroms treiben wir kontinuierlich voran.

  • Spitzenleistung: 709 Kilowatt
  • 685.000 Kilowattstunden pro Jahr
  • CO2 Einparung pro Jahr: 300 Tonnen
  • Spitzenleistung 216 Kilowatt
  • 195.000 Kilowattstunden pro Jahr
  • CO2 Einsparung pro Jahr: 100 Tonnen
  • Spitzenleistung 622 Kilowatt
  • 600.000 Kilowattstunden pro Jahr
  • CO2 Einsparung pro Jahr: 300 Tonnen
  • Spitzenleistung 180 Kilowatt
  • 160.000 Kilowattstunden pro Jahr
  • CO2 Einsparung pro Jahr: 82 Tonnen
  • Spitzenleistung 108 Kilowatt
  • 97.000 Kilowattstunden pro Jahr
  • CO2 Einsparung pro Jahr: 50 Tonnen

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PV-Anlagen

1737000

 kWh Jahresleistung

822

 Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr

Wir nutzen das mächtige Element 
Wind zur Stromerzeugung.

Windparks der Stadtwerke Bamberg

Unsere Beteiligung an Windkraftanlagen

Im Rahmen der Energieallianz Bayern (EAB) investieren wir gemeinsam mit anderen bayerischen Kommunen in erneuerbare Energien. Aktuell sind wir an den Windparks Neutz I und II, Domnitz I und II sowie Zieger mit insgesamt rund 480.000 Euro beteiligt.

Im Lacuna Windpark Bucheck Nähe Gefrees an der Grenze der Landkreise Hof und Bayreuth im oberfränkischen Witzelshofen-Bucheck drehen sich seit Oktober 2015 vier Windräder. Mit einer Leistung von 9.600 Kilowatt versorgen sie pro Jahr circa 6.000 durchschnittliche Vierpersonenhaushalte (22.789 MWh) mit regenerativem Strom. Wir sind daran mit 4,98 Prozent beteiligt. Das entspricht einer Investitionssumme von 230.000 Euro. Diese stammen komplett aus den Mitteln des Stromtarifs bambergStrom natur.

Die Windparks Neutz I und II in Sachsen-Anhalt verfügen über insgesamt zehn Windräder. Die Anlagen sind jeweils 103 Meter hoch, ihre Rotoren haben einen Durchmesser von 92 Metern. Beide Anlagen haben eine Leistung von zusammen 22 Megawatt.

Die Windparks Domnitz I und II in Sachsen-Anhalt bestehen aus insgesamt sechs Windrädern, die je 101 Meter hoch sind. Ihre Rotoren haben einen Durchmesser von 82 Metern. Die Gesamtleistungbeträgt 12 Megawatt. Damit produzieren die Anlagen umweltfreundlichen Strom für etwa 6.500 Haushalte.

Der Windpark Zieger liegt südöstlich von Neumarkt in der Oberpfalz. Er umfasst fünf Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 11,5 Megawatt. Die Windräder sind 138 Meter hoch. Ihre Rotoren haben einen Durchmesser von 82 Metern. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von knapp 18 Millionen Euro.

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Beteiligungen an Anlagen

78000

 kWh Jahresleistung

480000

Euro Investition

Wir nutzen unser Know-How für denzentrale kleine und hocheffizente Kraftpakete.

Kraft-Wärme-Kopplung im Blockheizkraftwerk Gereuth

Effiziente Strom- und Wärmeerzeugung mit KWK

Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bedeutet, dass wir in Blockheizkraftwerken mithilfe umweltfreundlicher Brennstoffe wie (Bio-)gas oder Holz Strom erzeugen. Die dabei entstehende Wärme nutzen wir, um unser Bambados zu beheizen und die Gebäude unserer Fernwärmekunden mit grüner Wärme zu versorgen. So sparen wir bis zu 50 Prozent Primärenergie ein.

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Wärmeerzeugung am Beispiel Blockheizkraftwerk in Bamberg-Gereuth

1Kein Transport, keine Lagerung
2Extra dicke Lärmschutzwände
3Biogasproduktion aus regionaler Biomasse
4Drei Pufferspeicher á 15.000 Liter
5Wärme und Strom für bis zu 600 Haushalte
6Keine Geruchsbelästigung wie z. B. bei einer Ölheizung
759 % weniger CO2-Belastung pro Jahr (550 Tonnen)

 

Mitte der 90er Jahre wurden die ehemaligen Anbauflächen der Mayerschen Gärtnerei in Flächen für Wohnbebauung umgestaltet. Die Wohnsiedlung Mayersche Gärtnerei entstand.

Von vorn herein war eine ökologische und regenerative Wärmeversorgung mittels eines Nahwärmenetzes zentraler Bestandteil der Erschließungsplanungen.

Um diese Aufgabe bewältigen zu können, vereinbarte der Bauherr, die Joseph Stiftung, eine Kooperation mit den Stadtwerken Bamberg. Die Fernwärme Bamberg GmbH war geboren.

In unmittelbarer Nähe des neuen Wohngebiets wurde 1997 das Heizwerk „Weidendamm“ errichtet, das ihre Kunden mit Abwärme aus dem naheliegenden Müllheizkraftwerk in der Rheinstraße versorgt. Zur Abdeckung der Spitzenlast verfügt das Heizwerk über Heißwasserkessel, die sowohl mit Erdgas als auch mit Heizöl betrieben werden können.

2009 wurde das Versorgungsgebiet der Fernwärme Bamberg GmbH um einen weiteren Versorgungsstrang erweitert. Über eine Fernwärmeleitung in der Europabrücke, die über den Margaretendamm, die Königstraße bis zur Berufsschule II in der Dr.-v.-Schmitt-Straße führt, sind bis heute über 60 Liegenschaften an das Fernwärmenetz angeschlossen. Darunter auch mehrere Hotels, Geschäftshäuser und die Berufschule II.

Über eine eigene Trasse werden auch der Uni-Campus und die Wohnungen, die seit der Landesgartenschau 2012 auf der ehemaligen Industrieinsel, der ERBA, entstanden sind, mit regenerativer Wärme versorgt.

Seit Beginn der 90er Jahre wurde das Versorgungsgebiet der Fernwärme stetig ausgebaut, so dass man im Jahr 2012 aus Gründen der Versorgungssicherheit das Heizwerk „Weidendamm“ um einen dritten Spitzenlastkessel erweitert hat.

Um die Bedeutung der Geschäftsfelder Energieerzeugung, Abwärmenutzung und Wärme im Konzern der Stadtwerke weiter hervorzuheben, wurde die „Fernwärme Bamberg GmbH“ 2017 in die „Stadtwerke Bamberg Wärme und Energieerzeugungs GmbH“ umbenannt. 

Heute beliefern wir 360 Kunden mit Fernwärme. Die Anschlussleistung liegt hier bei über 19 Megawatt.

Im Stadtteil Gereuth betreiben wir seit Oktober 2012 ein Blockheizkraftwerk, das rund 600 Haushalte umweltfreundlich mit Wärme versorgt.

Dazu verwenden wir überwiegend nachhaltig erzeugtes Biogas in Erdgasqualität aus der Region. Auf in Monokulturen angebauten Mais verzichten unsere Lieferanten weitgehend.

Durch einen großen Pufferspeicher lässt sich der zwischen den Hochlastzeiten morgens und abends sowie dem übrigen Tag stark schwankende Bedarf an Strom und Wärme optimal ausgleichen. Es ist kaum noch zusätzliches Erdgas nötig, um Spitzenlasten abzufangen.

Durch das Blockheizkraftwerk haben wir den jährlichen CO2-Ausstoß im Stadtteil Gereuth um 550 Tonnen reduziert.

Die Wärme für unser Freizeitbad Bambados erzeugen wir zum großen Teil im benachbarten Blockheizkraftwerk in Kraft-Wärme-Kopplung.

Das Kraftwerk nutzt den nachwachsenden Rohstoff Holz. Nur in Spitzen schalten wir Erdgas-Heizkessel zu.

Mit dem Blockheizkraftwerk erzeugen wir 65 Prozent der vom Bambados benötigten Energie aus nachwachsenden Rohstoffen. Insgesamt reduzieren wir den CO2-Ausstoß um etwa 80 Prozent. Dies entspricht geschätzten 1.525 Tonnen CO2 im Jahr.

Auf dem Gelände leben viele Familien, mehrere Senioren in WGs und pro Haus eine Familie anerkannter Asylsuchender. Ihr warmes Wasser und Ihre Heizwärme erhalten Sie über das effiziente Heizkraftwerk auf dem Gelände.

Das quartierseigene Blockheizkraftwerk ist gerade mal so groß wie eine Doppelgarage. Seine massive Bauweise und zusätzliche Schallschutzmaßnahmen sorgen dafür, dass kaum Geräusche nach außen dringen. Das Herz der Energiezentrale besteht aus einem effizienten Vier-Zylinder-Motor, der mit Biogas betrieben wird. Er produziert jährlich 350.000 kWh Strom, der ins Netz der Stadtwerke eingespeist wird. Die dabei erzeugte Wärme (1.100 MWh pro Jahr) versorgt die anliegenden Wohnungen mit heißem Wasser für Dusche und Heizung. Höchste Versorgungssicherheit auch in Hochlastzeiten bietet ein zusätzlicher Erdgaskessel. 

Das Wohngebiet an der Dr.-Hans-Neubauer-Straße (ehem. 1860er Gelände) wird mit umweltfreundlicher Wärme aus einem eigenen Blockheizkraftwerk versorgt. Unter Einsatz von Biogas und mit einer elektrischen Leistung von 70 kW und einer thermischen Leistung von 110 kW erzeugt es Strom.

Formulare, Dokumente und weitere Informationen

Downloadportal

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KWK-Anlagen

65 %

der Energie im Bambados

11196 t

CO2-Einsparung pro Jahr
bei der Wärmeerzeugung mit Biomasse/-methan

Servicezentrum am ZOB

Promenadestraße 6a, 96047 Bamberg

Mo. - Do. 8 - 18 Uhr, Fr. 8 - 14 Uhr

Energie & Wasser: 0951 77-4900
Internet: 0951 77-4949
Bus & Parken: 0951 77-4977
Bäder: 0951 77-5555