Digitale Zukunft mit den Stadtwerken Bamberg und zwei Männern
Schöne neue Onlinewelt

Das bringt die digitale Zukunft

Die Digitalisierung hat längst Einzug in unser Leben gehalten.

Fragen beantwortet uns Google sofort, wir kommunizieren hauptsächlich via Smartphone, zahlen bargeldlos und geben unsere Steuererklärung digital ab. Trotzdem wird sich in den kommenden Jahren noch viel im Bereich Digitalisierung tun: Der Umstieg zum Smart Home und der intelligenten Vernetzung von Geräten soll durch "Matter" vereinfacht werden. Sprachassistenten und digitale Service-Portale sollen unseren Alltag weiter vereinfachen und mit Augmented Reality müssen wir künftig vielleicht nicht mehr das Haus verlassen, um selbst "vor Ort" zu sein. In der Energiewende spielt die Digitalisierung und Transformation der Netze eine entscheidende Rolle.

Wir zeigen die wichtigsten Trends, die im privaten oder geschäftlichen Bereich für uns alle noch wichtig werden könnten.

65 %

der Deutschen tätigen Bankgeschäfte über das Internet oder eine Banking-App (ING Deutschland/Barkow Consulting 2021). In Dänemark dagegen lag die Online-Banking-Nutzungsrate 2020 bei 94 Prozent. Das lässt Potenzial vermuten.

41 %

der mindestens 16-Jährigen nutzen zu Hause vernetzte Geräte. 10 Prozent mehr als 2019 (Bitkom 2021). Besonders beliebt sei die Nutzung von smarten Lampen und Leuchten.

51 %

der deutschen Unternehmen setzten 2020 IoT-Projekte um. Während der Corona-Pandemie stieg die Anzahl der Investitionen in 42 Prozent der Fälle (IDG 2021).

Internet of Things (IoT)

Wenn der Kühlschrank mit der Mikrowelle spricht...

Noch sind nur wenige Haushaltsgeräte mit einer Internetanbindung ausgestattet. Das könnte sich aber in naher Zukunft ändern. Das Internet of Things (IoT) sorgt dafür, dass auch Geräte via Internet “kommunizieren” können.

Das ermöglicht nicht nur eine intelligente Steuerung von Haushaltsgeräten (Stichwort: Smart Home) und die Einbindung von Sprachassistenten in unseren Alltag, sondern auch die Kommunikation der Geräte untereinander. Die "Kommunikation" der Geräte ist dabei selbstständig: Ohne menschliche Interaktion werden Daten gesendet und empfangen. Daher die Bezeichnung "of Things".  IoT umfasst alles von Smartphones und Fitnesstrackern, Staubsauger-Robotern, Waschmaschinen bis hin zu landwirtschaftlichen Geräten. Das Smart Home ist somit ein spezieller Bereich des IoT. Die enorme Reichweite des IoT könnte künftig helfen, die Stromeffizienz zu verbessern.

In der sogenannten Industrie 4.0 haben sich erste Anwendungsfälle des IoT bereits bewährt: Indem sich Maschinen untereinander austauschen, können Produktions- und Logistik-Vorgänge verbessert werden. So bestellen Maschinen selbstständig Teile nach oder passen die Produktionsgeschwindigkeit je nach Auftragslage intelligent an.

Der nächste Schritt: Auch Geräte im privaten Haushalt kommen verstärkt mit IoT-Funktionen und machen so den Alltag einfacher.

Das eigene Zuhause digitalisieren

Experten sind sich sicher, dass das Zuhause der Zukunft smart sein wird. Bei der Umrüstung der eigenen vier Wände kann es dabei durchaus sinnvoll sein, in kleinen Schritten vorzugehen. Der erste Schritt sollte das Festlegen von Zielen sein, die Sie mit den Maßnahmen erreichen wollen. Beim Kauf der Geräte sollten Sie schließlich auf die Kompatibilität der einzelnen Geräte achten.

Beispiele für IoT Anwendungen im privaten Haushalt

Smartes Bett

macht sich selbst, sobald sie es verlassen

Kaffeemaschine

macht bereits Kaffee, während Sie in der Dusche sind

Staubsauger-Roboter

fährt nur dann durchs Haus, wenn niemand da ist

Kühlschrank

gibt Bescheid, wenn bestimmte Nahrungsmittel fehlen

Smart Meter: IoT für den Stromzähler

Auch Ihr Stromzähler kann vom IoT profitieren: Dank intelligenter Steuerung sorgt ein sogenannter Smart Meter schon heute dafür, dass bestimmte Aufgaben (z. B. das Waschen der Wäsche) nur dann ausgeführt werden, wenn im Netz gerade wenig Nachfrage da ist.

So sparen Sie nicht nur Stromkosten, sondern wir als Energieversorger können das Stromnetz besser steuern und dadurch nachhaltigeren Strom bereitstellen. Mit einer smarten Netzauslastung braucht es keinen Atomstrom mehr, um Nachfragespitzen abzudecken.

Mehr erfahren

Smart Home

Das selbstversorgende Haus

Ohne Internet of Things ist das Prinzip Smart Home nicht denkbar. Denn indem Alltagsgegenstände eine Internetverbindung bekommen, ist eine bessere Steuerung dieser möglich.

Smart Home mit KI-Technologie

Das Smart Home steuert sich selbst mittels künstlicher Intelligenz und spart dadurch Energie, Wärme und Wasser ein: So können z. B. Bodensensoren erkennen, wann Ihr Garten bewässert werden muss. Die Fenster verdunkeln sich automatisch, wenn die Sonne herauskommt und die Beleuchtung wird nur angeschaltet, wenn jemand im Raum ist.

Menschliche Smart Home Steuerung

Sie können Ihr Haus auch aus der Ferne (z. B. via App) steuern. So können Sie z. B. die Heizung schon hochfahren, wenn Sie die Arbeit verlassen. Dadurch sparen Sie Heizkosten, weil das Haus in Ihrer Abwesenheit nicht geheizt wird. Gleichzeitig müssen Sie beim Nach Hausekommen nicht frieren.

Matter

Wie der Smart Home Trend 2022 Grenzen überwinden soll

Ein einheiltlicher Smart-Home-Standard ließ lange auf sich warten. Mit Matter sollen Überlegungen zu Herstellergrenzen und Funkstandards noch in diesem Jahr passé sein. Nutzerinnen und Nutzer sollen sich beim Kauf keine Gedanken darüber machen müssen, welche Geräte miteinander vernetzt werden können. Das eigene Smart Home soll so unkompliziert aufgebaut und erweitert werden können.

Matter wurde 2019 ins Leben gerufen. Dahinter stecken Konzern-Giganten wie Amazon, Apple, Google, Comcast und die Connectivity Standards Alliance (CSA). Über 300 Hersteller wollen Matter-Produkte auf den Markt bringen. Erste waren bereits erfolgreich. So können von Apple, aber auch Eve oder Nanoleaf erste Geräte erworben werden und als Basis für den neuen Standard dienen.

Der neue Standard könnte nicht nur neue, ungeahnte Möglichkeiten im Bereich des Smart Home offenbaren, sondern Smart Home Technologien zugänglicher machen.

Amazons Alexa: Nur einer von vielen Sprachassistenten
„Alexa, nenne mir Bambergs besten Internetanbieter”

Wie Sprachassistenten unseren Alltag verändern

Rund 15 Prozent der Deutschen nutzen in ihrem Alltag schon heute sogenannte Smart Speaker wie Amazons Alexa oder Google Home. Zusätzlich ist in fast jedem Smartphone ein Sprachassistent eingebaut, z. B. Apples Siri oder Samsungs Bixby.

Dadurch steht die Sprachsteuerung bereits jetzt fast jedem Bundesbürger zur Verfügung. In Zukunft könnten wir aber mehr als nur Öffnungszeiten und Routen via Sprachassistent planen lassen.

  • Um das Licht anzustellen, muss niemand mehr einen Schalter umlegen - das erledigt das Gerät via Sprachbefehl von selbst.
  • Auch die Bestellung von Lebensmitteln könnte via Spracheingabe erfolgen.
  • Durch die intuitive Bedienbarkeit und die niedrige Einstiegsschwelle könnten Sprachassistenten schon bald der Normalfall werden.

Die Frage ist nur: Welcher Assistent wird sich durchsetzen?

Speed up, baby!

Power für Alexa & Co

Streaming

Schaust du noch oder streamst du schon?

Schnelles Internet braucht es auch für einen digitalen Wandel, der bei den Altersgruppen bis 49 Jahre längst zum Standard wurde: Streaming. Netflix, Amazon Prime, Disney+, Maxdome und Co. haben die Fernsehlandschaft in den vergangenen Jahren vollkommen verändert.

Heute schauen wir, wann und wo wir wollen - und so viele Folgen am Stück wie wir wollen. Auch das lineare Fernsehen hat auf diesen Trend reagiert und stellt viele Inhalte in Mediatheken zur Verfügung. Wohin das noch führen könnte? In wenigen Jahren könnte es ausschließlich TV zum Streamen geben. Bereits heute nutzen laut Verbraucherzentrale 92 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Streaming-Dienste und nicht viel weniger bei den 30- bis 49-Jährigen (89 Prozent).

Was jedoch für viele Nutzerinnen und Nutzer noch fehlt: Ein Anbieter, bei dem man auf die Inhalte aller Streaming-Dienste gesammelt zugreifen kann. So müsste man nicht mehrere Abos abschließen und auf verschiedene Mediatheken zugreifen. Angesichts der wachsenden Beliebtheit von Streaming wäre das sehr praktisch, aber auch gefährlich.

Denn die Vorteile wären wahrscheinlich nur von kurzer Dauer. Hat sich die "Alles-Plattform" erst einmal etabliert und muss keine Konkurrenz mehr fürchten, kann sie die Preise beliebig anheben und muss nicht mehr innovativ sein. Serien- und Filmproduktionen wären von dieser abhängig. Ganz zu schweigen von der gesellschaftlichen Macht, die eine einzige globale Plattform hätte.

Es steht wohl fest: Die Vielfalt der Plattformen gewährleistet langfristig die Vielfalt des Unterhaltungsangebotes. 

Streaming mit Highspeed-Internet

Augmented Reality reichert die echte Welt an, wie hier die Stadt Bamberg
Virtual Reality Spiele erobern die Welt: Mit den Stadtwerken Bamberg haben Sie die richtige Internetverbindung dazu
Augmented und Virtual Reality

Wenn reale und virtuelle Welt verschmelzen

„Mittendrin statt nur dabei!” - Anfang der 1990er Jahre wurde so noch fürs Sportfernsehen geworben. Heute ist der Slogan Realität: Dank Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind virtuell geschaffene Welten plötzlich Teil unserer Realität: zumindest auf unserem Smartphone oder durch die Gläser einer speziellen Brille.

Während sich bei Virtual Reality (VR) durch vollständig computergenerierte Welten bewegen kann, reichert Augmented Reality (AR) die echte Welt nur an: Am bekanntesten ist hier wohl das Spiel “Pokémon Go”, das 2016 erschien und bei dem Nutzerinnen und Nutzer in der realen Welt digital generierten Wesen hinterherjagten.

2022 sollen Anwendungen dieser Art zunehmen. Augmented Reality sollen in Corona-bedingten Zeite des Rückzugs das Einkaufserlebnis vor Ort künftig ersetzen und risikolose Begegnungen mit anderen Menschen vor Ort ermöglichen. Doch bereits jetzt kann die Technologie genutzt werden, um Brillen virtuell anzuprobieren oder Möbel in das eigene Zuhause testweise zu projizieren. Bei ersten Smartphones von Google, Apple oder Samsung findet bereits Augmented Reality erste Anwendungen.

Der nächste Schritt: Brillen werden visuelle und auditive Realitäten schaffen, die sich auch mit realen Objekten verbinden lassen, beispielsweise der eigenen Türklingel.

Wie können wir AR und VR künftig nutzen?

  • Probieren Sie Klamotten einfach an, ohne in die Umkleidekabine zu müssen.
  • Interaktive Anleitungen zeigen uns Schritt für Schritt, wie wir Regale aufbauen müssen.
  • Wollen Sie eine Probefahrt im schicken Sportflitzer machen? Dazu müssen Sie nicht mehr ins Autohaus.
Brauchen wir in Zukunft überhaupt noch Bargeld?
Zahlungsmittel der Zukunft

Brauchen wir überhaupt noch Bargeld?

Dank der Digitalisierung kaufen wir schon heute viele Produkte online. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Die Gelegenheiten, in denen wir bar zahlen, werden immer weniger.

Der Einzelhandel könnte entweder zu einer Art Showroom werden, in dem man Produkte nur anschaut, bevor man sie online bestellt. Oder im Einzelhandel kauft man künftig nur noch besondere (z.B. handgemachte) Produkte. 

In anderen Ländern ist das Zahlen mit Kreditkarte längst Realität. Deutschland ist das entwickelte Land, in dem statistisch noch am häufigsten mit Bargeld gezahlt wird. Ob Kreditkarten oder gleich digitale Systeme wie PayPal oder Apple Pay das Bargeld immer mehr ablösen werden? Werden wir künftig nur noch mit Karte, unserem Handy oder sogar einem Mikrochip zahlen? Klar ist: Das Bargeld wird Schritt für Schritt reduziert und durch digitale Bezahlsysteme abgelöst. Bye, bye, dicker Geldbeutel!

Kundenservice digitalisiert

Digitalisierung ist immer nur dann sinnvoll, wenn Menschen davon profitieren.

  • Intelligente Chatbots sind rund um die Uhr bei Fragen erreichbar und können in den meisten Fällen eine hilfreiche Antwort geben.

  • Sprachassistenten können Ihre Beschwerden direkt aufnehmen und weiterleiten, ohne dass Sie noch Briefe schreiben müssen.

  • Vielleicht ist der Besuch vom Zählerableser oder Kaminkehrer dank intelligenter Sensoren bald gar nicht mehr notwendig.

Eins ist sicher: Die digitale Zukunft wird auch den Kundenservice vollkommen verändern. Unternehmen werden künftig dank digitaler Methoden noch schneller und einfacher zu erreichen sein.

So wird unser Alltag unkomplizierter und angenehmer. Der Service der Stadtwerke Bamberg ist schon jetzt zum Teil digital. Schauen Sie doch einmal in unseren Serviceportalen vorbei!

Kundenportal baMbit     Kundenportal Energie