Corona

Fragen und Antworten zu den Regeln im Busverkehr

Hier verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die aktuellen Regelungen, die das Infektionsschutzgesetz für Bus und Bahn vorschreibt.

3G Regel

§ 28b Abs. 5 des Infektionsschutzgesetzes schreibt:
„Die Verkehrsmittel ... des öffentlichen Personennahverkehrs und des öffentlichen Personenfernverkehrs dürfen von Fahrgästen ... nur benutzt werden, wenn

1. sie geimpfte Personen, genesene Personen oder getestete Personen im Sinne des § 2 Nummer 2, Nummer 4 oder Nummer 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) sind. Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler.

2. sie während der Beförderung eine FFP2-Maske tragen ( hier gilt die 15. BayIfSMV). 

Die Stadtwerke kontrollieren die Einhaltung der neuen Regeln nicht durch den Busfahrer, sondern im Rahmen der Fahrscheinkontrollen. Das heißt, Sie können weiterhin an allen Bustüren ein- und aussteigen. Halten Sie aber Ihren Fahrschein, den 3G-Nachweis und einen gültigen Lichtbildnachweis stets bereit.

Nein. Der Test ist nur gültig, wenn er von einem "Leistungserbringer nach § 6 Absatz 1 der Coronavirus-Testverordnung" durchgeführt wurde.
Der Test muss also von einer zertifizierten Teststelle auf den Namen des Fahrgasts ausgestellt sein.

3G-fähige Testzertifikate werden vor allem von Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, Teststellen von Rettungs- und Hilfsorganisationen, kommunal betriebene Teststellen sowie private Teststellen, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst mit der Durchführung von Testungen beauftragt wurden, durchgeführt. 

Sie stellen Ihnen einen auf Ihre Person ausgestellte Bestätigung aus, die Sie dann vorzeigen können.

Teststellen in Stadt und Region Bamberg

 

Kinder und Jugendliche, die zur Schule gehen, sowie Kinder unter 6 Jahren müssen im Nahverkehr keinen 3G-Nachweis erbringen.
Bei Schülerinnen und Schülern wird davon ausgegangen, dass sie sich den regelmäßigen Tests in der Schule unterziehen. 

Fahrgäste, die keinen gültigen Nachweis erbringen, müssen sofort aussteigen. Sie begehen eine Ordnungswidrigkeit, die der Gesetzgeber mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro ahndet.

Maskenpflicht

Laut 15. BayIfSMV gilt in Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske (Maskenpflicht). 

1. Kinder, die das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 16. Geburtstag müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen.

2. Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, solange dies vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachgewiesen werden kann, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthalten muss.

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. 

Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen.

So schützen Sie sich und andere

Husten und niesen Sie in die Ellenbeuge und wenden Sie sich von anderen Personen ab. 

Halten Sie die Hände möglichst von Ihrem Gesicht fern.

Waschen Sie sich regelmäßig gründlich die Hände mit Wasser und Seife.

 

Wo es möglich ist: Halten Sie mind. 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen.

Halten Sie einen der folgenden Unterlagen bereit:

  • Impfnachweis
  • Genesenennachweis
  • negativer Corona-Test

     

Im Bus gilt die Verpflichtung
zum Tragen einer FFP2-Maske.

Meiden Sie, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben, den Berufs- und Schülerverkehr.