Ab Montag ist das Park-and-Ride Angebot in Bamberg kostenlos

P+R kostenlos

Ab dem kommenden Montag, 2. März, ist das Park-and-Ride-Angebot in Bamberg kostenlos. Autofahrer können kostenlos auf über 1.200 Parkplätzen am Heinrichsdamm und an der Kronacher Straße parken und dann kostenlos mit dem Bus in die Innenstadt fahren.

Wer das Angebot nutzen möchte, löst an den Automaten der P+R-Anlagen einen kostenlosen Park- und Fahrschein. Der Parkschein wird gut sichtbar in das Auto gelegt und ist bis 3 Uhr des Folgetages gültig. Der Fahrschein wird an der Haltestelle beim Einstieg in den Bus dem Fahrpersonal und während der Fahrt auf Verlangen dem Kontrollpersonal vorgezeigt. Der kostenlose Fahrschein gilt ausschließlich in den Linien 930, 931, 914 und den entsprechenden ALT sowie in den Nachtlinien 935 und 936 auf der Strecke zwischen der P+R-Anlage und dem Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB). Der Fahrschein gilt auch für die Rückfahrt und muss bis zur Rückkehr zum Auto aufgehoben werden.

Das neue kostenlose P+R Angebot richtet sich gleichermaßen an Berufstätige und Besucher der Innenstadt. Ihnen stehen insgesamt über 1.200 kostenlose Parkplätze zur Verfügung – davon über 800 am Heinrichsdamm und über 400 Parkplätze an der Kronacher Straße. Von diesen beiden Standorten aus werden die Kunden auf direktem Weg mit den P+R-Linien an den ZOB gefahren. Morgens fahren die Linien im 10-Minuten-Takt, zu den Geschäftsöffnungszeiten im 15-Minuten-Takt. In den Abend- und Nachstunden werden die P+R Parkplätze auch von den Nachtbuslinien 935 und 936 angesteuert.

Die Stadtwerke Bamberg wollen mit dem Angebot den Individualverkehr in der Innenstadt weiter reduzieren und einen nachhaltigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Die Initiative war von Oberbürgermeister Andreas Starke angestoßen worden, nachdem die Stadtwerke im vergangenen Advent mit dem kostenlosen Busfahren durchweg positiven Erfahrungen gemacht hatten. Das Angebot hatte parteiübergreifend große Zustimmung gefunden. Der Aufwand für den kostenlosen Service soll durch Einsparungen an anderen Stellen gegenfinanziert werden.

 

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