Glasfaserausbau Gartenstadt: Drückerkolonnen kommen nicht von den Stadtwerken

Die Stadtwerke Bamberg distanzieren sich von Haustürverkäufern, die derzeit in der Gartenstadt unterwegs sind. Die ungebetenen Besucher werben bei den Eigentümern aggressiv für Verträge rund um den Glasfaserausbau – tatsächlich haben die Verträge aber nichts mit dem Anschluss der Häuser an das baMbit-Glasfasernetz zu tun.

 

 

In der Gartenstadt ist der Ärger groß: Seit Tagen klingeln ungebetene Besucher an den Häusern und erwecken bei den Bewohnern den Eindruck, von den Stadtwerken Bamberg zu kommen. In manchen Fällen sollen die Gespräche an der Haustür eskaliert sein: Weil die Verkäufer sich nicht wegschicken ließen und sogar gedroht haben sollen, so lange wiederzukommen, bis der Eigentümer einen Vertrag unterschrieben habe.

 

Die Stadtwerke Bamberg schließen keine Verträge an der Haustür ab. Bei den Verkäufern handelt es sich weder um Mitarbeiter noch um Dienstleister der Stadtwerke Bamberg. Auch Verbraucherschützer empfehlen Kunden, keine Verträge an der Haustür zu unterschreiben – auch dann nicht, wenn es sich um kostenlose Angebote handelt. Wurde ein Vertrag bereits unterschrieben, verweisen Verbraucherschützer auf die Möglichkeit eines formlosen aber schriftlichen Widerrufs, der zumeist binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen möglich ist.

 

Glasfaserausbau der Stadtwerke ist in vollem Gange

Der Glasfaserausbau der Stadtwerke in der Gartenstadt ist bereits zu mehr als der Hälfte abgeschlossen. Im kommenden Jahr werden alle Gebäude im Stadtteil direkt an das zukunftssichere Glasfasernetz angeschlossen sein. Dann können die Bewohner mit bis zu einem Gigabit über die Leitungen surfen, telefonieren und auch fernsehen.

Infos zum Ausbau

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