Trotz erheblicher Umsatzverluste: Busse fahren wieder nach Normalfahrplan

Trotz enorm gesunkener Fahrgastzahlen und Umsatzeinbußen in Millionenhöhe fahren die Busse der Stadtwerke Bamberg ab dem morgigen 1. Mai wieder nach dem regulären Fahrplan. Betriebsende ist um 23.20 Uhr. Mittlerweile sind in jedem dritten Bus die Fahrerplätze mit Plexiglasscheiben ausgestattet, so dass in diesen Fahrzeugen wieder der Zustieg an der vorderen Tür und auch der Verkauf von Tickets möglich ist. Vier Tage nach Start der Pflicht für Fahrgäste zur Bedeckung von Mund und Nase ziehen die Stadtwerke eine erste positive Bilanz.

In den vergangenen Wochen sind in Bamberg die Fahrgastzahlen der Stadtbusse um bis zu 90 Prozent zurückgegangen. Statt rund 30.000 Fahrgäste haben im Durchschnitt nur 3.000 Fahrgäste am Tag die Busse der Stadtwerke genutzt. Trotz weiterhin stark eingeschränkter Nachfrage kehren die Stadtwerke ab dem morgigen Feiertag, 1. Mai, beim ÖPNV-Angebot weitestgehend zur Normalität zurück: Die Busse fahren wieder nach dem regulären Fahrplan, allerdings wird der Betrieb bis auf Weiteres am Abend um 23.20 Uhr eingestellt. Die letzten Abfahrten der Nachtbusse am ZOB finden um 22.40 Uhr statt. Besonders komfortabel ist der Fahrplan über die kostenlose VGN-App abrufbar, über die auch Bustickets gekauft werden können. 

Zum Schutz der Fahrgäste und auch der Busfahrer haben die Stadtwerke mittlerweile in jedem dritten Fahrzeug einen Plexiglas-Spuckschutz eingebaut. In diesen Fahrzeugen ist der Einstieg an der vorderen Bustür wieder freigeben; Fahrgäste können im Notfall wieder Tickets beim Fahrpersonal kaufen.

Nach den ersten Tagen der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung im bayerische ÖPNV ziehen die Stadtwerke eine positive Bilanz, die meisten Fahrgäste haben sich in den meisten Fällen an die Vorgabe des Infektionsschutzgesetzes gehalten, ohne dass eine Erinnerung der Fahrer oder des Aufsichtspersonals nötig war. Die Pflicht zum Tragen des Schutzes gilt nicht nur im Bus, sondern an den dazugehörenden Einrichtungen wie zum Beispiel überdachte Haltestellen: „Fahrgäste, die keinen geeigneten Mundschutz besitzen, dürfen wir leider nach Vorgaben der bayerischen Staatsregierung nicht mitnehmen“, erläutert Verkehrsbetriebsleiter Peter Scheuenstuhl und appelliert an die Fahrgäste, der Pflicht nachzukommen.

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