

Mit einer steckerfertigen Photovoltaikanlage - oder auch Balkonkraftwerk genannt - erzeugen Sie ganz einfach selbst Strom auf Ihrem Balkon, an der Hausfassade oder auf Ihrer Terrasse.
Die kompakte Solaranlage wandelt Sonnenlicht in elektrischen Strom um und speist ihn direkt in den heimischen Stromkreis ein. Sie darf eine Gesamtleistung von 2 kW und eine Wechselrichterleistung von 800 VA haben. Ihre Haushaltsgeräte nutzen zuerst den von Ihrer Anlage erzeugten Strom. Nur den darüber hinaus benötigten Strom beziehen Sie von Ihrem Stromversorger. Eine Balkonkraftwerk schont also nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihren Geldbeutel.
Was Sie vor dem Kauf, bei der Installation und Registrierung beachten sollten, erklären wir hier:
1. Schlau machen
Stellen Sie sich zunächst die Frage, ob sich die Anschaffung für Sie lohnt:
- In welche Himmelsausrichtung zeigt der Balkon? (Ideal: Süd, Süd-West)
- Wird die PV verschattet? (Bäume, andere Häuser…)
- Wann verbrauche ich überhaupt Strom? (tagsüber/nachts)
2. Informieren
Informieren Sie vor der Installation Ihren Vermieter oder die Eigentümergemeinschaft – eine Ablehnung ist nur mit triftigem Grund möglich.
Triftige Gründe wären:
- baurechtlich unzulässig
- optisch störend
- erhöhte Gefahrenrisiken (z. B. Brandgefahr)
3. Installieren
Balkonkraftwerke kann man entweder selbst installieren oder von Fachpersonal anbringen lassen.
Achten Sie bei einer Selbstinstallation darauf, dass die Anlage sicher und stabil montiert ist. Um dies zu gewährleisten, liefert der Hersteller in der Regel eine Anleitung mit.
4. Registrieren
Vor der Inbetriebnahme müssen Sie die Anlage bei der Bundesnetzagentur registrieren.
Darüber werden wir informiert und prüfen, ob ein kostenfreier Austausch durch einen Zwei-Richtungszähler erforderlich ist. Sollte das der Fall sein, kommen wir auf Sie zu.

Sie besitzen bereits eine Mini-PV?
Denken Sie daran, die Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anzumelden. Der Netzbetreiber wird dadurch automatisch informiert.